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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2017/02/pm_011.php 08.02.2017 09:44:18 Uhr 08.12.2022 23:16:07 Uhr
Meldung vom 02.02.2017

Kunst und Kultur im Auftrag der Suchtprävention

Die Landeshauptstadt Dresden geht bei der Suchtprävention neue Wege. Deutschlandweit erstmalig sollen Kunst und Kultur dabei helfen, über Sucht aufzuklären und zu verhindern, dass Menschen in die Abhängigkeit rutschen. Mit dem Theaterstück „Welche Droge passt zu mir?“ von Kai Hensel und mit der Vernissage zur Ausstellung „Meine Liebe Alkohol“ von Eric Jacob wird das „Kulturjahr Sucht“ am 7. Februar 2017, um 18 Uhr, im Projekttheater Dresden, Louisenstraße 47 eröffnet. Alle Interessierten sind zur Eröffnung des Kulturjahres Sucht eingeladen. Der Eintritt ist frei.

„Im Kulturjahr Sucht setzen wir uns kreativ und ohne erhobenen Zeigefinger mit den Risiken des Drogenkonsums auseinander. Im Zentrum wird Crystal Meth stehen. Crystal macht extrem schnell abhängig. Die Droge berührt alle gesellschaftlichen Schichten. Sie betrifft Berufstätige genauso wie Erwerbslose, Schwangere und Eltern genauso wie Kinderlose.“ unterstreicht die Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen, Dr. Kristin Klaudia Kaufmann das Anliegen. „Das Kulturjahr Sucht bildet den Rahmen für eine ganze Reihe künstlerisch-kultureller Arbeiten zum Thema Sucht und Suchtprävention. Dazu kooperieren wir mit der Dresdner Kunst- und Kulturszene“, ergänzt die Bürgermeisterin.

Kulturschaffende können während des Kulturjahres Fördermittel erhalten, um ihre Projekte zum Thema Sucht und Suchtprävention umzusetzen. Dafür müssen sie einen Projektantrag bei der Projektschmiede gemeinnützige GmbH einreichen, welche die Landeshauptstadt Dresden mit Kulturmanagement des Projektes beauftragt hat. Das Budget für das Kulturjahr beträgt 200.000 Euro. Die Mittel stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Verfügung.

Bei der Umsetzung ihrer Ideen werden die Kulturschaffenden. Das Themenjahr Sucht wurde 2016 sehr gut angenommen und wird 2017 als Kulturjahr Sucht fortgeführt.

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