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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/archiv/2015/11/pm_033.php 17.11.2015 16:11:32 Uhr 08.08.2020 13:08:00 Uhr
Meldung vom 10.11.2015

Asyl in Dresden

Aktuelle Informationen


Das Grundrecht auf Asyl ist eines der zentralen Merkmale unseres demokratischen Rechtsstaates. Alle deutschen Kommunen haben die gesetzliche Pflicht, für eine menschenwürdige Unterkunft der Flüchtlinge Sorge zu tragen. Auch die Landeshauptstadt Dresden steht in der Verantwortung, einen Beitrag für die Unterbringung und Betreuung dieser Menschen zu leisten.

Wie viele Ankünfte gibt es in dieser Woche? 

In der 46. Kalenderwoche werden der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 98 Personen zugewiesen. In der 45. Kalenderwoche wurden der Landeshauptstadt Dresden insgesamt 110 neue Flüchtlinge zugewiesen.

Wo werden diese Menschen untergebracht? 

Die Unterbringung erfolgt in Gewährleistungswohnungen, verteilt im Stadtgebiet, sowie in der Boxberger Straße, Schleiermacherstraße, Thäterstraße und weiteren bestehenden Unterkünften.

Werden weitere Objekte vorbereitet? 

Der Schulkomplex Boxberger Straße ist in der Vorbereitung. Im Laufe der 46. Kalenderwoche werden in Haus A 144 Plätze zur Verfügung stehen. Das Objekt dient vorübergehend als Unterkunft für Asylbewerber und wird ab Sommer 2016 wieder als Schulstandort genutzt.

Wie ist die Entwicklung seit Anfang 2015? 

Dresden erhielt als Erstzuweisungen seit Januar 2015 bis einschließlich 10. November insgesamt 2806 Menschen. 

Die Menschen stammen aus folgenden Hauptherkunftsländern: Syrien (747), Afghanistan (289), Pakistan (281), Irak (234) und Kosovo (226).
Sie sind in verschiedenen Objekten innerhalb des Stadtgebietes untergebracht. Die Landeshauptstadt verfügt derzeit über 16 Heime mit 1153 Plätzen und 439 Wohnungen mit 2642 Plätzen, sowie drei derzeit in Betrieb genommene Interimsstandorte mit derzeit 169 Plätzen (Turnhallen) an den Standorten Ginsterstraße (59 Plätze), Schleiermacherstraße (70 Plätze) und Thäterstraße (40 Plätze).

Wie können Bürger helfen? 

Um direkte Spenden für Flüchtlinge zu ermöglichen, hat die Stadt ein Sonderspendenkonto eingerichtet. Auf Grundlage eines Beschlusses des Bundesministeriums der Finanzen wird für Spenden auf diese Sonderkonten der vereinfachte Zuwendungsnachweis anerkannt. Spender können ihre Spende so gegenüber der Steuerbehörde mit dem Einzahlungsbeleg der Bank nachweisen. 
 
Das Sonderspendenkonto lautet: 

  • Empfänger: Landeshauptstadt Dresden
  • IBAN: DE62 8505 0300 0225 7573 70
  • BIC: OSDDDE81XXX
  • Verwendungszweck: Spende für Flüchtlinge oder Spende für Flüchtlingskinder

Das Sozialamt beziehungsweise Jugendamt nutzen die eingegangenen Spenden für Wörterbücher, Kleidung, Rucksäcke und Spielsachen.

Weitere Informationen rund um Möglichkeiten für Hilfe und Engagement gibt es im Internet unter www.dresden.de/asyl.

Wo kann sich der Bürger informieren? 

Landeshauptstadt Dresden
Info-Telefon-Asyl: 03 51 - 4 88 11 77
E-Mail: asyl@dresden.de
Internet: www.dresden.de/asyl

Die Landeshauptstadt Dresden informiert hier über Hilfe und Engagement, Unterbringung, Beschäftigung, Planungen der Stadt und beantwortet die häufigsten Fragen. Hier sind auch aktuelle Statements und Interviews zu finden und Nachrichten zu Asyl und Toleranz sowie zu Veranstaltungen zum Thema. Außerdem gibt es hier ein Kontaktformular zur Meldung von Immobilien und Gebäuden, bebaut oder unbebaut, Sammelunterkunft oder Gewerbeobjekt sowie Wohnungen.

Land Sachsen
Internet: www.asylinfo.sachsen.de

Auf dem offiziellen Portal informiert der Freistaat über aktuelle Zahlen zur Flüchtlingssituation, Maßnahmen und Planungen bei der Aufnahme und Unterbringung sowie über die Integration der Asylberechtigten. Das Portal beantwortet wichtige Fragen der Bevölkerung, beispielsweise zur Herkunft der Asylsuchenden, fasst Möglichkeiten und Ansprechpartner für Unterstützung durch Spenden, Ehrenamt oder Unterkunft zusammen und gibt einen Überblick über Themen wie Beschäftigungsmöglichkeiten und den Hochschulzugang.

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