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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/08/pm_015.php 11.08.2026 17:10:23 Uhr 13.09.2026 12:42:58 Uhr

Mehr sichere Fahrradstellplätze an Dresdner S-Bahnhöfen

Bund fördert neue Bike+Ride-Anlagen in Dobritz und Cossebaude mit rund 160.000 Euro

Wer mit dem Fahrrad zum S-Bahnhof fährt, soll sein Rad dort künftig sicherer und komfortabler abstellen können: In Dobritz und Cossebaude entstehen neue Bike+Ride-Anlagen (B+R). Der Bund unterstützt die beiden Vorhaben mit insgesamt rund 160.000 Euro. Die Förderbescheide übergab Thomas Kralinski, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN), heute, Dienstag, 11. August 2026, an die Zweite Bürgermeisterin Eva Jähnigen.

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Bike+Ride-Offensive der Deutschen Bahn und der Bundesförderung für kommunalen Klimaschutz. Insgesamt investiert die Stadt rund 228.500 Euro in die beiden Anlagen. Neben der Bundesförderung beteiligt sich der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mit jeweils 15 Prozent an den Kosten. Die verbleibenden 15 Prozent trägt die Stadt Dresden.

36 neue Stellplätze in Dobritz

Am S-Bahnhof Dobritz wird die bestehende Radabstellanlage Anfang 2027 erweitert. Geplant sind 36 zusätzliche Stellplätze, davon 24 abschließbare Plätze in einer gesicherten Sammelschließanlage. Die weiteren zwölf Stellplätze entstehen überdacht als Doppelstockparker. Die Kosten für die Erweiterung liegen bei rund 126.100 Euro. Davon übernimmt der Bund 70 Prozent (88.270 Euro), der VVO 15 Prozent (18.915 Euro) und die Stadt ebenfalls 15 Prozent (18.915 Euro).

24 sichere Stellplätze in Cossebaude

Auch am Bahnhof Cossebaude wird die bestehende Radabstellanlage erweitert. Im ersten Quartal 2027 sollen dort 24 abschließbare Fahrradstellplätze in einer Sammelschließanlage entstehen. Errichtet werden Doppelstockparker, die vor Witterung und unbefugtem Zugriff geschützt sind. Die Kosten betragen rund 102.400 Euro. Der Bund fördert das Vorhaben mit 70 Prozent (71.680 Euro), der VVO übernimmt 15 Prozent (15.360 Euro). Die Stadt trägt einen Eigenanteil von rund 15.400 Euro.

Warum baut die Stadt B+R-Anlagen?

Mit den neuen B+R-Anlagen will die Stadt den Umstieg vom Fahrrad auf Bus und Bahn attraktiver machen. Gerade hochwertige Fahrräder und E-Bikes werden an Bahnhöfen häufig ungern abgestellt, weil sie dort Diebstahl und Vandalismus ausgesetzt sein können. Abschließbare Stellplätze bieten mehr Sicherheit und erleichtern damit die Kombination von Fahrrad und Bahn im Alltag.

Die Stadt Dresden und die Deutsche Bahn arbeiten gemeinsam daran, die Fahrradabstellmöglichkeiten an Bahnhöfen und Haltestellen auszubauen. So soll die klimafreundliche Anschlussmobilität gestärkt, der Umstieg auf den öffentlichen Verkehr erleichtert und der Autoverkehr reduziert werden.

Auch Königsbrücker Straße erhält Bundesförderung

Neben den B+R-Anlagen profitieren auch die Radverkehrsanlagen im Zuge des Großprojektes Königsbrücker Straße von einer Bundesförderung. Dafür stellt der Bund rund 4,9 Millionen Euro bereit.