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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/06/pm_052.php 23.06.2026 10:01:32 Uhr 16.07.2026 13:11:02 Uhr |
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Zur Langen Nacht der Wissenschaften am 26. Juni ist Neugier gefragt
35 Veranstalter gestalten 700 Programmpunkte – Chatbot unterstützt online bei der Auswahl
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Am Freitag, 26. Juni 2026, von 17 bis 24 Uhr, öffnet die Stadt erneut ihre Wissenschaftslandschaft für die kleinen und großen Dresdnerinnen und Dresdner sowie ihre Gäste. Zur 23. Langen Nacht der Wissenschaften (LNdW) präsentieren 35 Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen rund 700 kostenfreie Programmpunkte. Unter dem Motto „Wo Neugier Wissen schafft“ wird Forschung dort erlebbar, wo sie entsteht – in Laboren, Werkstätten, Produktionsanlagen und Forschungseinrichtungen, die sonst für die Öffentlichkeit verschlossen sind. Technologien wie Künstliche Intelligenz, Biomedizin, Mikroelektronik und Robotik werden durch spannende Experimente, Vorträge und interaktive Führungen hautnah erlebbar.
Programmhöhepunkte: KI, Mikrochips und neue Diagnostik
Im Mittelpunkt stehen Technologien, die Wirtschaft und Alltag prägen. Die erstmals beteiligte anvajo GmbH vermittelt Einblicke in die Entwicklung moderner Diagnostik, wie digitale Mikroskopie, KI-gestützte Bildanalyse und Anwendungen in den Life Sciences. Bei Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden wird die Halbleiterfertigung erlebbar – ein Blick in die Welt der Chips, die digitale Technologien erst möglich machen. VON ARDENNE demonstriert mit Vakuum- und Plasmaexperimenten, wie moderne Beschichtungstechnologien entstehen. Der VKTA Rossendorf macht radioaktive Prozesse sichtbar und zeigt, wie sich natürliche Strahlung im Alltag messen und einordnen lässt. Das Fraunhofer IWS präsentiert Mikro- und Nanotechnologien, darunter Lab-on-a-Chip-Systeme für die Diagnostik von morgen.
Forschung zum Anfassen
Die Technische Universität Dresden (TUD) öffnet mit dem „Schaufenster Exzellenz“ Einblicke in Spitzenforschung einer Exzellenzuniversität. Das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden (IFW Dresden) bietet Informationen zu aktueller Forschung – von akustischen Mikrosystemen bis hin zur Herstellung dünner Schichten mittels Schleuderbeschichtung, die am kreativen SpinBike ausprobiert werden kann. Mit dem Schüler-Experimentierlabor PhaseLab (in Kooperation mit der TUD) wird zudem Quantenphysik anschaulich. Der Exzellenzcluster ctd.qmat. wird über aktuelle Entwicklungen zu neuen Materialien und Quantentechnologien berichten. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt ergänzt mit Einblicken in Energie- und Raumfahrtforschung – von der Erde bis in den Orbit.
Experimente und Shows
Das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme präsentiert Live-Experimente zu physikalischen Phänomenen in der Show „Feuer & Eis“. Kinder experimentieren im Studentenwerk Dresden selbst und entdecken naturwissenschaftliche Grundlagen spielerisch. An der TUD und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden öffnen Escape-Room-Formate den Zugang zu Forschung über Rätsel, Teamarbeit und Erkenntnisgewinn. Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf zeigt aktuelle Forschung aus Energie- und Materialwissenschaften.
Medizin, Mensch und Gesellschaft
Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden öffnet unter anderem das Teddykrankenhaus, in dem Kinder medizinische Abläufe spielerisch kennenlernen. Die SLUB Dresden lädt ins Podcaststudio ein, wo Besucher selbst Teil eines Hörspiels werden. Im COSMO Wissenschaftsforum wird mit „PreferFeed“ erfahrbar, wie algorithmische Systeme Wahrnehmung und Information steuern.
Gesellschaft, Gestaltung und Bildung
Dass Wissenschaft weit über Labore hinausreicht, zeigen die Fachhochschule Dresden, die Evangelische Hochschule Dresden, die Duale Hochschule Sachsen und die Hochschule für Bildende Künste Dresden.
Individuelle Planung leicht gemacht
Damit Besucherinnen und Besucher sich im vielfältigen Programm schnell zurechtfinden und ihren Abend individuell planen können, stehen verschiedene digitale Hilfsmittel zur Verfügung. Unter www.wissenschaftsnacht-dresden.de unterstützt ein Chatbot bei der Auswahl der Veranstaltungen und beantwortet Fragen rund um die LNdW. Ergänzt wird das Angebot durch eine persönliche Merkliste sowie einen digitalen Themenstadtplan, der die Orientierung im gesamten Stadtgebiet erleichtert.
Verstärktes ÖPNV-Angebot
Für die An- und Abreise zur LNdW werden zusätzliche Bus- und Straßenbahnangebote eingerichtet. Neben Taktverdichtungen auf den Linien 3, 61, 62, 66 und 85 verkehren die Sonderlinien N6, N7 und N8 sowie eine zusätzliche Shuttleverbindung zum Technologie-Campus. Darüber hinaus wird die Linienführung der Buslinie 78 für die Dauer der Veranstaltung angepasst, sodass der Standort von Robert Bosch Semiconductor Manufacturing Dresden trotz baustellenbedingter Einschränkungen weiterhin direkt erreichbar bleibt. Dies erleichtert insbesondere bei schlechtem Wetter sowie für mobilitätseingeschränkte Besucherinnen und Besucher den Zugang zum Veranstaltungsort.
Die Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften wird vom Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“ in Kooperation mit dem Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden veranstaltet. Ziel ist es, Wissenschaft, Innovation und technologische Entwicklung einem breiten Publikum zugänglich und zentrale Zukunftsfelder der Wissenschaftsstadt Dresden sichtbar zu machen.