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Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/06/pm_006.php 03.06.2026 13:36:49 Uhr 15.06.2026 06:50:18 Uhr |
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Dresden zeichnet Spitzensportler und Nachwuchstalente aus
Sportpreise und Stipendien für herausragende Leistungen, Erinnerung an Olympia 1976
Bei der Verleihung des Sport- und Förderpreises der Landeshauptstadt Dresden am Dienstag, 2. Juni 2026, im Kronensaal des Schlosses Albrechtsberg zeichnete Oberbürgermeister Dirk Hilbert herausragende Dresdner Spitzensportlerinnen und Spitzensportler sowie vielversprechende Nachwuchstalente aus. Mit den Auszeichnungen würdigt die Sportstadt Dresden außergewöhnliche Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene und bedankt sich zugleich für das Engagement der Athletinnen und Athleten als Botschafterinnen und Botschafter des Dresdner Sports.
Der Sportpreis geht an die Eisschnellläuferin Josephine Schlörb. Ausschlaggebend waren ihr vierter Platz bei den Weltmeisterschaften in der Teamverfolgung 2025 im norwegischen Hamar sowie zwei Titel bei den Deutschen Meisterschaften 2025 in Inzell. Den Förderpreis erhält die Ruderin Selma Ritter für ihre Goldmedaille im U19-Coastal-Doppelzweier bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2025 in Antalya, Türkei.
Im Behindertensport wurden die Para-Eishockeyspieler Frank Rennhack, Bernhard Hering und Christian Pilz mit dem Sportpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte damit ihre starken Leistungen bei den Weltmeisterschaften 2025 in Buffalo, USA, mit der sie sich für Paralympics 2026 in Mailand/Cortina qualifizierten. Da für den Förderpreis im Behindertensport keine Nominierungen vorlagen, vergab die Jury einen Sonderpreis für herausragende Nachwuchsleistungen an die Kanurennsportlerin Nele Reinwardt. Sie überzeugte mit Spitzenplatzierungen bei den Junioren- und U23-Weltmeisterschaften 2025 im portugiesischen Montemor-o-Velho, darunter einem Weltmeistertitel im K1 über 1.000 Meter sowie einer Silbermedaille über 500 Meter.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert„Wir ehren mit den Preisen nicht nur sportliche Leistungen, Medaillen und Rekorde, sondern auch Fairness und Respekt, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Und wir erkennen das Engagement und die Vorbildfunktion der Sportlerinnen und Sportler an.“
Stipendien für Dresdens Sportelite
Im Rahmen der Veranstaltung wurden außerdem die Sportstipendien der Landeshauptstadt Dresden verliehen. Mit ihnen unterstützt die Stadt seit 2016 Hochleistungssportlerinnen und Hochleistungssportler, die für Dresdner Vereine starten und ihre leistungssportliche Karriere in Dresden fortsetzen möchten.
Die Sportstipendien 2026 erhalten:
- Susann Kreher (Skeleton)
- Axel Jungk (Skeleton)
- Tom Liebscher-Lucz (Kanu-Rennsport)
- Karl Bebendorf (Leichtathletik)
- Josephine Schlörb (Eisschnelllauf)
- Jette Müller (Wasserspringen)
- Tobias Hammer (Kanu-Rennsport)
- Felix Krones (Rudern)
- Iris Schmidbauer (Wasserspringen)
- Nele Reinwardt (Kanu-Rennsport)
- Florentine Grund (Fechten)
- Lukas Haaser (Rudern)
- Vivien Morgenstern (Leichtathletik)
- Nino Vogel (Bobsport)
Über die Vergabe der Stipendien entscheidet jährlich eine unabhängige Expertenjury. Als Vorbilder und Repräsentanten sollen sie auch in Zukunft die Landeshauptstadt Dresden und ihren Dresdner Verein ehrenvoll bei nationalen und internationalen Wettkämpfen vertreten.
50 Jahre Olympia 1976
Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Würdigung der Dresdner Olympiamedaillengewinnerinnen und Olympiamedaillengewinner des Jahres 1976. Anlässlich des 50. Jahrestages der Olympischen Winterspiele in Innsbruck und der Olympischen Sommerspiele in Montreal erinnerte die Landeshauptstadt Dresden an die herausragenden Leistungen jener Athletinnen und Athleten, die vor einem halben Jahrhundert Sportgeschichte schrieben.
Insgesamt gewannen 23 Dresdner Sportlerinnen und Sportler damals 26 Medaillen in elf Sportarten. Zu den Goldmedaillengewinnern gehörten auch sechs Dresdner Fußballer, die mit der DDR-Nationalmannschaft den Olympiasieg errangen: Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner (†), Reinhard Häfner (†), Hartmut Schade, Gerd Weber, Dieter Riedel und Gert Heidler.
Die Initiative für die Jubiläumswürdigung ging von den ehemaligen Olympiasiegern Gerd Weber und Dieter Riedel aus, die den Oberbürgermeister auf das besondere Jubiläum aufmerksam machten. Im Rahmen der Sportpreisverleihung trugen sich die anwesenden Dresdner Olympiamedaillengewinnerinnen und Olympiamedaillengewinner von 1976 in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Dresden ein.
Geehrt wurden:
- Christine Hahn (geb. Scheiblich), Karin Ulbricht (geb. Metze), Bianka Borrmann (geb. Schwede),
- Andrea Sredzki (geb. Kurth) und Sabine Schubert (geb. Heß) für ihre Goldmedaillen im Rudern
- Gottfried Döhn, Dieter Wendisch, Andreas Schulz, Rüdiger Kunze, Walter Dießner und Johannes Thomas für ihre Medaillengewinne im Rudern (Gold und Silber)
- Hartmut Schade und Gert Heidler für den Olympiasieg mit der DDR-Fußballnationalmannschaft
- Ulrike Richter-Schmidt mit drei Goldmedaillen sowie Birgit Treiber mit zwei Silbermedaillen im Schwimmen
- Andrea Ehrig (geb. Mitscherlich) und Peter Wenzel für ihre Silbermedaillen im Eisschnelllauf beziehungsweise Gewichtheben