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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/05/pm_043.php 14.05.2026 10:13:29 Uhr 15.06.2026 06:33:58 Uhr

Brücke Budapester Straße: Bau einer Unterstützung startet

Teilweise Sperrung ab 14. Mai 2026 – Verkehr wird umgeleitet

Ab heute, Donnerstag, 14. Mai 2026, ist ein Teil der Brücke Budapester Straße zwischen Kreuzung Josephinenstraße und Brückenrampe zur Ammonstraße gesperrt. Stadteinwärts ist die Brücke über die Anlagen der DB und der DVB weiter nutzbar. Die direkte Zufahrt Budapester Straße stadtauswärts Richtung Dresden-Plauen ist gesperrt. Der Verkehr wird kleinräumig umgeleitet. 
Die Buslinie 62 der DVB fährt eine Umleitung. Die Haltestelle Josephinenstraße in Richtung Plauen entfällt. Bitte die Haltestelle Prager Straße zu nutzen.  Für Fuß- und Radverkehr gibt es keine Einschränkungen.

Am 8. Mai 2026 informierten wir: An der Brücke Budapester Straße wurden bei den laufenden Bauwerksuntersuchungen Schäden festgestellt, die Sicherungsmaßnahmen mit Verkehrseinschränkungen notwendig machen. Deshalb wurde der Verkehr ab Freitag, 8. Mai 2026, auf jeweils eine Fahrspur pro Richtung reduziert. Zusätzlich galt eine Tonnagebeschränkung von 7,5 Tonnen zur Verringerung der Bauwerksbelastung. Reise- und Linienbusse waren davon ausgenommen und durften die Brücke weiterhin nutzen. 

Im Rahmen des Dauermonitorings der Brücke waren zuvor Verdachtsbereiche für mögliche Schädigungen festgestellt worden. Diese Bereiche wurden genauer untersucht. Dabei sind gezielt Bauwerksöffnungen vorgenommen und Spannstahlproben entnommen worden. Die Untersuchungsergebnisse zeigten, dass im überwiegenden Teil der Brücke, einschließlich des Abschnitts über die Bahnanlagen der Deutschen Bahn, keine Auffälligkeiten vorliegen. An zwei Stellen im Bereich zwischen Ammonstraße und dem innerstädtischen Brückenende wurde jedoch das typische Schadensbild eines versprödeten Spannstahls festgestellt. Nun soll die Brücke dauerhaft verstärkt werden mit dem Ziel, sie für einen Zeitraum von weiteren zehn Jahren zu erhalten. 

Das laufende Schallemissionsmonitoring wird als sicherheitsrelevante Maßnahme fortgeführt und begleitet sämtliche weitere Schritte.
Die eingeleiteten Maßnahmen entsprechen dem üblichen ingenieurtechnischen Vorgehen bei Bauwerken mit spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl. Sie basieren auf einer vorsorglichen Risikobewertung und dienen der frühzeitigen und dauerhaften Sicherstellung der Standsicherheit sowie der Aufrechterhaltung eines wenn auch eingeschränkten Verkehrsflusses.

Bereits vor einem Jahr wurde an der Brücke ein umfassendes Monitoringsystem installiert. Hintergrund ist die Verwendung von spannungsrisskorrosionsgefährdetem Spannstahl, der besondere Anforderungen an die Bauwerksüberwachung stellt. Insgesamt erfassen 122 Schallemissionssensoren sowie rund 850 Meter faseroptische Sensorik mögliche Drahtbrüche und Rissbildungen im Bauwerk.