|
Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/04/pm_030.php 16.04.2026 13:52:41 Uhr 16.05.2026 19:54:35 Uhr |
|
Mehr als Kaffeekränzchen: Stadt fördert 25 Begegnungs- und Beratungszentren
Zielgruppe sind die 160.000 Über-Sechzig-Jährigen, aber alle Generationen sind willkommen
In der Landeshauptstadt Dresden leben 160.000 Einwohnerinnen und Einwohner ab 60 Jahren. Ihnen steht ein stadtweites Netz aus 25 kommunal geförderte Begegnungs- und Beratungszentren zur Verfügung, die dazu einladen, Gemeinschaft zu erleben und Unterstützung zu finden. Das Angebot reicht vom gemeinsamen Wandern über neue Formate wie Männerschuppen und Kneipp-Garten bis zum Trauercafé. Die Einrichtungen verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und stehen allen Interessierten offen – unabhängig vom Einkommen.
Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann„Menschliche Nähe ist kein Luxus – sie ist ein Grundbedürfnis. Begegnung, Beratung und echte Teilhabe schenken uns das Gefühl, gesehen und getragen zu werden. Sie stärken den Zusammenhalt und wirken der Einsamkeit entgegen – das ist entscheidend für die Lebensqualität jedes einzelnen Menschen und für die soziale Stabilität unserer Stadt. Deshalb haben wir ein umfassendes Netz an Treffpunkten in Dresden geschaffen. Diese Angebote stehen ausdrücklich allen Generationen offen! Mit Gemeinschaft und Gemeinsinn stärken wir einander, wachsen aneinander und geben jedem Menschen die Chance, sein Leben selbstbestimmt und aktiv zu gestalten – von Kindesbeinen an bis ins hohe Alter.“
Neue Angebote für vielfältige Bedürfnisse
Die Zentren entwickeln ihr Programm kontinuierlich weiter. So gibt es seit März 2026 im Stadtteil Cotta an der Hainsberger Straße 2 einen Männerschuppen – eine Holzwerkstatt in Kooperation mit dem Männernetzwerk Dresden. Ein Kneipp-Garten an der Striesener Straße 39 lädt von April bis September zum gesunden Verweilen ein. Wer Verlust und Trauer verarbeiten möchte, findet im Trauercafé des ASB an der Warthaer Straße 25 in Cotta einen Ort für Austausch und Trost.
Intergenerative und interkulturelle Treffs
Auch intergenerative Projekte gehören zum Programm. Bei „Aktivzeit“ an der Warthaer Straße 25 in Cotta begegnen sich Seniorinnen und Senioren regelmäßig mit Kindern einer benachbarten Kita. Im „Haus der Brücke“ an der Rähnitzgasse 8 in der Neustadt bringt ein offenes Sprachcafé Menschen mit und ohne Migrationserfahrung zusammen.
Beratung, Bildung und Bewegung vor der Haustür
Die Fachkräfte und Ehrenamtlichen in den Zentren beraten zu Themen wie Übergang in den Ruhestand, Alltagsbewältigung, Pflege und Wohnen im Alter. Die Wochenprogramme bieten für jeden etwas: von Bewegungs- und Kulturangeboten über Spielenachmittage bis hin zu Digital-Kursen, die hilfreiche Kompetenzen für den Umgang mit Smartphone, Tablet und Co vermitteln.
Mitmachen und Mitgestalten
Wer sich selbst ehrenamtlich engagieren möchte, ist willkommen: Die Zentren freuen sich über Ideen für Projekte und Angebote, die ins Programm aufgenommen werden können.
Um ein Zentrum in ihrer Nähe zu finden, haben Interessierte verschiedene Möglichkeiten:
Im Themenstadtplan unter www.dresden.de/stadtplan kann gezielt nach Themen gefiltert werden. Zum Beispiel Leben in Dresden > Senioren > Seniorenbegegnungsstätten.
Alle kommunal geförderten Treffpunkte sind außerdem auf www.dresden.de/senioren zu finden. Hier gibt es nach Stadtteilen sortierte Übersichten, auch mehrsprachig.
Die Stadtverwaltung veröffentlicht auf www.dresden.de/seniorenkalender regelmäßig Veranstaltungen für die ältere Generation, darunter Freizeit-, Bildungs- und Kulturangebote.
Die städtische Hotline 0351-4884800 bietet Auskünfte und Beratung zu allen Fragen des Älterwerdens in Dresden und vermittelt Kontakte zu einem Begegnungs- und Beratungszentrum in Wohnortnähe. Das Seniorentelefon vermittelt auch passende Kontakte für Menschen, die sich allein fühlen oder einfach jemanden zum Reden suchen.