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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2026/04/pm_006.php 02.04.2026 14:42:46 Uhr 04.09.2026 23:06:21 Uhr

Römisches Bad: Dresdner Musikfestspiele unterstützen mit Benefizkonzert

Digitale Plakate rufen zu Spenden für die Sanierung auf

Um das Römische Bad am Schloss Albrechtsberg sanieren zu können, ist die Landeshauptstadt Dresden auf Spenden angewiesen. Einen wichtigen Impuls für die Spendenkampagne soll das bereits ausverkaufte Benefizkonzert im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele am heutigen Donnerstag, 2. April 2026, im Schloss setzen. Auf der Bühne stehen der international renommierte Cellist Jan Vogler sowie der vielfach ausgezeichnete Geiger Kevin Zhu. Das Duo präsentiert Werke von Johann Sebastian Bach und Maurice Ravel. Begleitend zum Konzert werden exklusive Baustellenführungen angeboten. Solche Führungen sind auch zum Tag des Offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2026, wieder geplant.

„Der Erhalt eines so bedeutenden Bauwerks wie des Römischen Bades ist nur durch das Zusammenspiel von öffentlicher Hand, Institutionen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern möglich. Dieses persönliche wie institutionelle Engagement ist von unschätzbarem Wert. Die Unterstützung einer Stadtgesellschaft für ihre kulturellen Schätze lässt sich durch nichts ersetzen – und genau dieses Engagement schätze ich außerordentlich.“

Bürgermeister Stephan Kühn

Insgesamt müssen rund eine Million Euro Eigenmittel eingeworben werden, um Fördermittel für die vollständige Sanierung zu sichern. Auf dem städtischen Spendenkonto gingen seit Mai 2025 insgesamt 147.702,34 Euro ein.

Von Dienstag, 7. April, bis Dienstag, 14. April 2026, zeigen 70 digitale Bildschirme in der Dresdner Innenstadt eine Ansicht des Römischen Bades und rücken so die Spendenkampagne zum Erhalt des Bades in den Fokus. An insgesamt 35 digitalen Standorten zieht eine animierte Zukunftsvision des denkmalgeschützten Areals die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich. 
    
Das Römische Bad ist ein aufwändig gestaltetes Ensemble mit Wasserbecken, Kolonnaden und Brunnenanlage. Das Areal war einst für seine bis zu 30 Meter hohe Fontäne bekannt. Ziel der Stadt ist eine denkmalgerechte Sanierung und Wiederbelebung als öffentlicher Kultur- und Erholungsort.