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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/09/pm_084.php 28.09.2021 09:27:14 Uhr 22.10.2021 00:06:35 Uhr
Meldung vom 22.09.2021

Am 26. September starten die 31. Interkulturellen Tage

Über 200 Veranstaltungen unter dem Motto „Verantwortung. Gemeinsam. Leben.“

Am Sonntag, 26. September eröffnet Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern 15 Uhr im Deutschen Hygiene-Museum Dresden die 31. Interkulturellen Tage. Die Eröffnungsgäste erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Unterhaltung durch das Trio al-Andalus, Tänzen der Indian Association Dresden, dem Kinderchor des Forum Dialog Dresden und der Band Cascada, einem Flamenco-Duo des Paradiesorchesters Dresden. Moderiert wird die Veranstaltung von Huda Almhemed und dem Rabbiner Akiva Weingarten.
Unter dem Motto „Verantwortung. Gemeinsam. Leben.“ laden in Dresden bis zum Sonntag, 17. Oktober über 200 Veranstaltungen ein, die durch Vereine, Initiativen und weitere Engagierte gestaltet werden. Die Veranstaltungen widmen sich in diesem Jahr den Schwerpunkten „Politische Teilhabe stärken“, „Menschen- und Kinderrechte stärken“, „Interreligiösen Austausch fördern“, „Nachbarschaft gestalten“ und „Selbstbestimmt leben“.
Die Integrations- und Ausländerbeauftragte Kristina Winkler und der Ausländerrat Dresden e. V. wünschen allen Besucherinnen und Besuchern der 31. Interkulturellen Tage einen offenen Blick, Neugier und viele Momente, um die Vielfalt in unserer Stadt zu erleben und mitzugestalten.
Das Programm liegt in deutsch-englischer Version in allen Informationsstellen der Rathäuser, Stadtbezirksämter und Ortschaftsverwaltungen aus. Darüber hinaus steht es in den Sprachen Deutsch (barrierefrei), Englisch, Arabisch, Russisch, Spanisch und Französisch unter www.dresden.de/interkulturelletage zum Download bereit.

Aus dem Programm:

  • Dienstag, 5. Oktober, 18.30 bis 21 Uhr, Haus an der Kreuzkirche, Mauersberger Saal, An der Kreuzkirche 6
    Jorge – Tod eines Vertragsarbeiters
    Der Dokumentarfilm thematisiert den rassistisch motivierten Angriff auf Jorge Gomondai in Dresden im Jahr 1991. Die verwendete Sprache und die Bilder im Film spiegeln die gesellschaftliche Lage Dresdens der frühen neunziger Jahre wider und verdeutlichen die Dimensionen des Rassismus nach der deutschen Wiedervereinigung in all ihrer Härte. Anschließend Filmgespräch mit Emiliano Chaimite, ehemaliger Vertragsarbeiter in der DDR und Zeitzeuge, und dem Regisseur Matthias Heeder. Musikalisch begleitet wird der Abend von Paul Hoorn aus Dresden. Triggerwarnung: Der Film enthält Stellen, an denen in Zitaten rassistische Sprache und Fremdbezeichnungen reproduziert werden. Außerdem werden wiederkehrend Bilder von Gewalt gezeigt.
    Veranstaltet von: Integrations- und Ausländerbeauftragte
  • Sonntag, 10. Oktober, 10.30 bis 16 Uhr, Neues Rathaus, Plenarsaal, Rathausplatz 1
    25 Jahre Integrations- und Ausländerbeirat: Rückblick, Zukunftsvision, Community-Netzwerktreffen
    Im Jahr 1996 nahm der Integrations- und Ausländerbeirat seine Arbeit in Dresden auf. Der runde Geburtstag bietet Gelegenheit, um die Vergangenheit zu reflektieren und einen Blick in die Zukunft zu werfen. Mit Vernetzungsmöglichkeit, Austausch, Inputs und Impulsen, eingerahmt von interkulturellen Beiträgen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Eingeladen sind alle Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter sowie interessierte Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte.
    Veranstaltet von: Integrations- und Ausländerbeirat und Integrations- und Ausländerbeauftragte
  • Sonntag, 17. Oktober, 17 Uhr, TheaterRuine St. Pauli, Königsbrücker Platz
    Klang-Brücken ins Paradies
    Abschlussveranstaltung der 31. Interkulturellen Tage in Dresden. Es spielen Mitglieder des Paradiesorchesters und der Kolibri-Band mit interkulturell musizierenden Gästen. Daneben präsentieren sich Dresdner Projekte und Initiativen: musikalisch, interkulturell und solidarisch.
    Veranstaltet von: Ausländerrat Dresden e. V., Paradiesisch Musizieren, Integrations- und Ausländerbeauftragte

Corona-Hinweise:

Die Durchführung aller im Programmheft genannten Veranstaltungen orientiert sich an den aktuell gültigen Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Diese können unter www.dresden.de/corona eingesehen werden. Es kann daher zu kurzfristigen Änderungen oder Absagen kommen. Es wird empfohlen, sich vor dem Besuch einer Veranstaltung unter www.dresden.de/interkulturelletage über den aktuellen Stand zu informieren. Bei Fragen zu einzelnen Veranstaltungen sollten die jeweils Veranstaltenden direkt kontaktiert werden. Für die Einhaltung der geltenden Corona-Verordnung sind die Veranstaltenden verantwortlich.

Hinweis zum Infektionsschutz:
Zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus sind die geltenden Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. Wo es vorgeschrieben ist, gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Darüber hinaus sollten die empfohlenen gängigen Vorsichts- und Präventivmaßnahmen gegen Infektionskrankheiten beachtet werden.

Plakat zu den 31. Interkulturellen Tagen
Plakat zu den 31. Interkulturellen Tagen

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