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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/07/pm_008.php 16.07.2021 15:38:51 Uhr 07.12.2021 06:39:32 Uhr
Meldung vom 02.07.2021

Unsere Stadt – unser Klima

Klimaschutz in Dresden mitgestalten beim ersten digitalen Klimaschutzforum am 7. Juli

Ab Mittwoch, 7. Juli 2021, können Dresdnerinnen und Dresdner das neue Klimaschutzkonzept der Landeshauptstadt mitgestalten. Unter dem Motto „Aufbruch! Mit neuer Energie fürs Klima“ startet die Mitmach- und Beteiligungsphase mit einem digitalen Bürgerforum. Zum Forum eingeladen sind Dresdner mit Ideen und Anregungen für das gemeinsame Ziel. Das Klimaschutzforum findet als Online-Videokonferenz über die Plattform ZOOM statt. Die Teilnahme ist offen für Interessierte.

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen: „Der Auftrag des Stadtrates ist klar. Dresden soll vor 2050 klimaneutral sein. Heißt, es sollen nicht mehr Klimaschäden verursacht werden, als die Natur ausgleichen kann. Klimaschutz ist kein Selbstzweck. Wir haben die Dürren und Hitzewellen erlebt. Die letzten Jahre waren die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen – auch in Dresden. Starkregenereignisse werden häufiger. Der Klimawandel ist in Dresden angekommen. Wenn wir es wirklich wollen, können wir noch verhindern, dass unsere Kinder und Enkel unter noch schwierigeren klimatischen Verhältnissen aufwachsen. Das schaffen wir nur gemeinsam und mit dem Beitrag jedes Einzelnen. Das Klimaforum und die Bürgerbeteiligung sind Möglichkeiten, unsere Beiträge zusammenzutragen und zu einem gemeinsamen Konzept zusammen zu führen“.

Das Klimaschutzforum ist der Auftakt der Bürgerbeteiligung innerhalb der Fortschreibung des Integrierten Energie- und Klimaschutzkonzeptes (IEK). Im ersten Teil des Forums werden der Stand der Dinge sowie die nächsten Schritte beim Dresdner Klimaschutz vorgestellt.

Wir wollen mehr Klimaschutz in Dresden? – Warum überhaupt?

Das Forum startet mit einem Impulsvortrag von Rainer Baake, Direktor der Stiftung Klimaneutralität und ehemaliger Staatssekretär im Bundesumweltministerium. Er führt zu den Kernfragen des Klimaschutzforums „Wir wollen mehr Klimaschutz in Dresden!? – Warum überhaupt? Und welche Chancen liegen darin für unsere Stadt“. Der Vortrag wird aufgezeichnet und nach der Konferenz als Video zur Verfügung gestellt.

Die Stiftung Klimaneutralität hatte gemeinsam mit den Denkfabriken Agora Energiewende und Agora Verkehrswende einen Vorschlagskatalog für ein klimaneutrales Deutschland veröffentlicht. Dabei sind auch die Kommunen gefragt, in ihrem Handlungsspielraum zum Umsteuern beizutragen.

Im zweiten, interaktiven Teil gibt es verschiedene Themenräume, die jederzeit auch gewechselt werden können. Im Motivationsraum heißt es „Klimaschutz für mich!“. Im Projekteraum werden Ideen für mehr Klimaschutz in Dresden gesucht. Im Umsetzungsraum geht es um „Klimaschutz gemeinsam!“ und ein vierter Raum bietet Platz für freie Äußerungen. Es wird eingeladen zum Diskutieren und Sammeln von Ideen, Projekten und Hinweisen für ein klimafreundliches Dresden.
Das Forum schließt mit einer Zusammenfassung und einem Ausblick auf den weiteren Prozess. Neben den Diskussionen und Ideenwerkstätten bietet es Gelegenheit, mit denjenigen in den direkten Austausch zu kommen, die derzeit am neuen Klimaschutzkonzept für Dresden arbeiten. Ina Helzig, Leiterin des Klimaschutzstabes: „Der Stadtratsbeschluss mit dem Ziel der Klimaneutralität liegt vor. Aber unser Konzept ist noch nicht fertig. Und das ist gut so. Wir befinden uns auf dem Weg und möchten gemeinsam mit den Dresdnern daran arbeiten. Es ist unsere Stadt. Interessierten sind herzlich eingeladen sich aktiv einzubringen und am Klimaschutzforum teilzunehmen.“

Weitere Informationen zum Programm und Zugangslink finden Sie unter:

www.dresden.de/iek

www.dresden.de/klimaschutz

Und auch das gehört dazu:

Da Überflutungen durch Starkregen immer häufiger zu den Folgen sommerlicher Gewitter gehören, bittet das Umweltamt um Mithilfe. Bereits seit 2019 läuft die Online-Umfrage zu Starkregenereignissen begleitend zum BMU-Projekt „Wild abfließendes Wasser in urbanen Räumen“ (kurz WAWUR).

Unter www.dresden.de/umfrage-starkregen können Bürgerinnen und Bürger, bei denen Wasser oder Schlamm ins Grundstück, den Keller oder anderweitig ins Gebäude eingedrungen ist, ihre Schäden kurz und anonymisiert melden. (Siehe Presseinformation vom 2. Juli 2021)

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