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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2021/07/pm_003.php 01.07.2021 16:07:51 Uhr 02.12.2021 07:40:28 Uhr
Meldung vom 01.07.2021

Ein wichtiger Schritt für den Hochwasserschutz im Dresdner Osten

Freistaat gibt Zustimmung für Bau von Hochwasserschutzanlagen in Laubegast

Die Landesdirektion Sachsen hat den Abschluss des Planfeststellungsverfahrens zum Bau einer Hochwasserschutzanlage in Dresden-Laubegast angekündigt. Mit der Zustimmung steht dem Beginn des Baus seitens des Freistaats nichts mehr entgegen. Die Landesdirektion Sachsen prüft gegenwärtig einen Fördermittelantrag der Landeshauptstadt Dresden zur Finanzierung des Bauvorhabens. Wenn alle finanziellen Voraussetzungen vorliegen, können die Bauleistungen ausgeschrieben werden. Dies ist zum Beginn des Jahres 2022 beabsichtigt. Frühestmöglicher Baubeginn wäre Herbst 2022.

Wie werden die Menschen künftig vor dem einströmenden Wasser aus dem Altelbarm geschützt?

Die von der Stadt beantragte Schutzanlage erstreckt sich auf einer Länge von 540 Meter entlang des Altelbarms von der Marburger Straße bis zur Straße Am Fuchsbau. Der Schutzgrad beträgt HQ 100. Das entspricht einem Elbehochwasser, wie es statistisch einmal innerhalb von 100 Jahren auftreten kann. In der Landeshauptstadt tritt dieser Fall bei einem Wasserstand von 924 Zentimeter am Pegel Dresden ein.

Die Schutzanlage besteht östlich der Leubener Straße aus einer bis zu 1,20 Meter hohen Hochwasserschutzmauer. Westlich der Leubener Straße wird ein bis zu 1,30 Meter hoher Erddamm errichtet. Durch begrünte Anschüttungen fügt sich der Damm in das Stadt- und Landschaftsbild ein. Die Leubener Straße selbst wird mit Dammbalken mobil verschlossen. Da sich die neue Anlage am Rand des Landschaftsschutzgebietes „Dresdner Elbwiesen und -altarme“ befindet, sind für die im Altelbarm lebenden geschützten Tierarten, wie Zauneidechse und Wechselkröte, umfangreiche Schutzmaßnahmen eingeplant.

Der Planfeststellungsbeschluss wird umgehend für eine Dauer von zwei Wochen im Umweltamt öffentlich ausgelegt sowie im Internet-Auftritt der Landesdirektion Sachsen veröffentlicht. Für Rückfragen zum Vorhaben steht im Umweltamt Frau Ehrhardt, E-Mail: eehrhardt@dresden.de, zur Verfügung.

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