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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/12/pm_078.php 15.01.2021 08:55:24 Uhr 21.01.2021 10:39:23 Uhr
Meldung vom 29.12.2020

Schulden? Wir lassen Sie nicht im Dunkeln sitzen!

Fünf geförderte Dresdner Schuldnerberatungsstellen helfen Ratsuchenden kostenfrei

Krisenbedingte Kurzarbeit, leere Auftragsbücher und Erwerbslosigkeit – viele Haushalte sind durch die Coronakrise schwer gebeutelt. Viele Menschen haben finanzielle Schwierigkeiten und können ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen.

„Wir lassen Sie nicht im Dunkeln sitzen!“ getreu diesem Motto sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der fünf geförderten Dresdner Schuldnerberatungsstellen auch jetzt erreichbar und stehen verschuldeten Menschen zur Seite. Sie helfen den Ratsuchenden dabei, einen Überblick über ihre Finanzsituation zu gewinnen, Lösungen mit Gläubigern zu entwickeln, Schulden zu regulieren und schließlich wieder eine Perspektive für sich zu schaffen. Die Beratung ist kostenfrei und auf Wunsch anonym.

Die Schuldnerberatung ist auch präventiv tätig, damit sich die Belastung nicht weiter zuspitzt. Die Stadt rät deshalb dazu, eine Schuldnerberatungsstelle nicht erst aufzusuchen, wenn schon eine völlige Überschuldung eingetreten ist. Eine Überschuldung liegt dann vor, wenn die verschuldete Person die Summe ihrer fälligen Zahlungsverpflichtungen auch in absehbarer Zeit nicht begleichen kann und ihr zur Deckung des Lebensunterhalts weder Vermögen noch Kredite zur Verfügung stehen.

Die fünf Schuldnerberatungsstellen sind gleichmäßig über das Stadtgebiet verteilt und werden von drei freien Trägern angeboten und koordiniert. Diese Träger sind: die Gemeinnützige Gesellschaft Striesen Pentacon e. V., der Caritasverband Dresden e. V. und die AWO Sonnenstein gGmbH.
Die erste Beratung umfasst pauschal 1,5 Stunden. Je nach individuellem Bedarf können zwischen fünf und 20 weitere Beratungsstunden notwendig sein. Die Kosten übernimmt in der Regel die Landeshauptstadt Dresden auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB XII oder SGB II)

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