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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/11/pm_063.php 30.11.2020 14:27:59 Uhr 22.01.2021 17:55:23 Uhr
Meldung vom 24.11.2020

Jury-Entscheid über zukünftigen Betreiber der St. Pauli Ruine

Auf Basis der Auslobung der Landeshauptstadt Dresden hat eine Jury aus Vertreter*innen des Amtes für Kultur und Denkmalschutz, des Ausschusses für Kultur und Tourismus, des Stadtbezirksbeirates Dresden-Neustadt sowie der Stesad GmbH ein Votum zur zukünftigen Betreibung der St. Pauli Ruine abgegeben. Aus insgesamt vier eingegangenen Angeboten schlägt die Jury den TheaterRuine St. Pauli e. V. vor. Der Verein soll mit einem erweiterten Konzept die Spielstätte bis vorerst Ende 2022 betreiben. Dazu soll ab Januar 2021 ein Nutzungsvertrag zwischen der Landeshauptstadt Dresden und dem Verein geschlossen werden. In den nächsten Wochen werden auf Grundlage des Votums der Jury entsprechende Gespräche zwischen dem Verein TheaterRuine St. Pauli e.V. und dem Amt für Kultur und Denkmalschutz geführt.

Das von der Jury favorisierte Konzept sieht vor, dass der zukünftige Spielplan neben Amateurtheaterproduktionen auch soziokulturelle Angebote, Konzerte und Veranstaltungen professioneller Theatergruppen und Künstler*innen beinhalten wird. Hierzu sollen ein Programmbeirat mit beratender Funktion gegründet und entsprechende Kooperationen abgeschlossen werden. Auch die Öffnung und Vernetzung in den Stadtteil, zum Beispiel über einen Arbeitskreis mit Anwohnern und Vereinen, soll zukünftig verstärkt werden.

„Der von der Jury getroffene Strukturvorschlag zur Fortführung des Veranstaltungsbetriebes in der St.-Pauli-Ruine führt die Intention des Kulturamtes und von Akteuren der Freien Szene zur Weiterentwicklung der Spielstätte zusammen. Der vorgeschlagene Zweijahresvertrag ermöglicht nicht nur die weitere Nutzung durch den St.-Pauli-Theaterverein, sondern auch eine breitere Einbindung des Stadtteiles sowie verschiedener künstlerischer Perspektiven. Ich danke der Jury für ihre Tätigkeit.“, so die Beigeordnete für Kultur und Tourismus, Annekatrin Klepsch.

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