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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/11/pm_061.php 26.11.2020 14:31:55 Uhr 27.11.2020 07:26:49 Uhr
Meldung vom 22.11.2020

Totensonntag: Stadt ehrt Dresdner Persönlichkeiten

Am heutigen Totensonntag, 22. November 2020, hat die Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus Annekatrin Klepsch an zwei Gräbern bedeutender Dresdner Persönlichkeiten Trauergebinde niedergelegt.

Dabei handelt es sich um Johann Andreas Schubert (1808–1870), dessen 150. Todestag man am 6. Oktober 2020 zählte. Er war Architekt, Konstrukteur, Ingenieurwissenschaftler, Unternehmer und Professor für Maschinenbau und Bauingenieurwesen sowie Direktor der Technischen Bildungsanstalt Dresden. Schubert war Erbauer der Göltzschtalbrücke, der mit über 26 Millionen Ziegelsteinen größten Ziegelsteinbrücke der Welt, und der Saxonia, der ersten funktionstüchtigen, in Deutschland entwickelten und gebauten Dampflokomotive. Sein Grab befindet sich auf dem Inneren Matthäusfriedhof, Friedrichstraße 43.

Bei der zweiten Persönlichkeit handelt es sich um Gerhard von Kügelgen (1772–1820), dessen 200. Todestag man am 27. März 2020 zählte. Er war Porträt- und Historienmaler, Mitglied und Professor an der Dresdner Kunstakademie. Seine ehemalige Wohnung in der Hauptstraße 13 ist seit 1981 das „Kügelgenhaus“. Hier befindet sich das Museum der Dresdner Romantik. Kügelgen fand seine letzte Ruhestätte auf dem Alten Katholischen Friedhof, Friedrichstraße 54.

Mitarbeiter der Friedhofsverwaltungen legten im Auftrag der Landeshauptstadt Dresden außerdem Gebinde an Gräbern von Dresdner Persönlichkeiten nieder, deren Todestag sich 2020 zum 50. oder 100. Mal jährte:

  • Rudolf Bergander (1909-1970), Maler und Grafiker, Grab auf dem Heidefriedhof;
  • Auguste Lazar (1887-1970), Schriftstellerin, Grab auf dem Heidefriedhof;
  • Carl Victor von Wilsdorf (1857-1920); Politiker und Kriegsminister unter König Friedrich August III., Grab auf dem Urnenhain Tolkewitz;
  • Martin Krause (1851-1920), Professor der Mathematik und Rektor an der Technischen Universität Dresden, Grab auf dem Johannisfriedhof.
  • An dem ebenfalls auf dem Johannisfriedhof befindlichen Grab von 22 Opfern des Kapp-Putsches vom 13. März 1920 wurde ein weiteres Gebinde der Landeshauptstadt Dresden niedergelegt.

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