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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/05/pm_075.php 18.06.2020 11:49:47 Uhr 06.07.2020 14:39:17 Uhr
Meldung vom 28.05.2020

Fast 25.000 Betriebe in Dresden ansässig

Das Quartalsblatt Nummer vier 2019 wurde veröffentlicht

Im aktuellen Heft der regelmäßig erscheinenden Reihe stehen folgende Themen im Fokus: die Medizinische Versorgung in Dresden, Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung, Tourismus 2019, das Unternehmensregister 2018 und die Kommunale Bürgerumfrage 2020. Zudem gibt es Kurznachrichten und Quartalszahlen.

Medizinische Versorgung in Dresden

Die Zahl der Ärzte in Dresden stieg 2018 um 71 auf 3452 Mediziner, von denen 31 Prozent in Niederlassungen praktizierten und alle weiteren sich auf Krankenhäuser, Gesundheitsdienst und Forschung verteilten. Deutlich mehr Ärzte entschieden sich seit 2012 für eine Tätigkeit in der Inneren Medizin (+30,7 Prozent). Auf die Einwohnerzahl von 2018 gerechnet betreute durchschnittlich ein Allgemeinmediziner 2556 Menschen, ein Frauenarzt 2 594 weibliche Personen über 15 Jahren und ein Kinderarzt 1263 Kinder unter 15 Jahren. Seit 1993 stieg auch die Zahl der öffentlichen Apotheken und zwar um das doppelte auf 121 Filialen bei einem Bevölkerungszuwachs von 13 Prozent im gleichen Zeitraum. Kleinräumige Daten sind im Stadtteilkatalog abgebildet und lassen sich unter www.dresden.de/stadtteilkatalog als pdf herunterladen.

Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung – aktuell und im Zeitverlauf

„So wenig Arbeitslose wie noch nie seit der Wiedervereinigung 1990“, konnte man den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit im Dezember 2019 entnehmen – ein Rückgang um fast die Hälfte in den letzten zehn Jahren. Auch die Zahl der Unterbeschäftigten und der Langzeitarbeitslosen ging in diesem Zeitraum kontinuierlich zurück. Trotz der positiven Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in den letzten Jahren hatten es Ausländer, Menschen ohne Berufsabschluss, oder im Alter über 54 Jahren auf dem Arbeitsmarkt weiterhin schwer. Kleinräumig betrachtet, lebt der höchste Anteil an Arbeitslosen in den Stadtbezirken Prohlis, Cotta/westliche Ortschaften und Altstadt, wobei die Zahlen aus den Stadtteilen Prohlis-Süd und Gorbitz-Süd für diese Einreihung prägend sind.

Tourismus 2019

Einen Zuwachs von drei Prozent bei den Ankünften und zwei Prozent bei den Übernachtungen verzeichnete die Tourismusbranche im Jahr 2019 in Dresden. Eine beliebte Übernachtungsmöglichkeit für einen Besuch in Dresden stellen Ferienwohnungen dar. Hier lag die Aufenthaltsdauer bei 2,7 Tagen und war somit um 0,7 Tage deutlich höher als in Hotels und Hotels garnis. Etwas rückläufig war die Zahl der ausländischen Gäste, von denen mit acht Prozent die meisten aus den USA kamen, vor Polen (7,8 Prozent) und China (6,5 Prozent).

Unternehmensregister 2018

Im aktuellen Unternehmensregister sind 24.791 Niederlassungen (früher Betriebe) registriert, wovon allein 85 Prozent dem Dienstleistungssektor zuzuordnen sind. Bei den beschäftigungsstärksten Branchen liegt der Dienstleistungsbereich jedoch nur auf Platz 4. Die Branchen Erziehung und Unterricht, das Gesundheitswesen und der Einzelhandel binden die meisten der 245.650 am Arbeitsort beschäftigten Personen. Nähere Informationen hierzu befinden sich unter www.dresden.de/statistik sowie unter https://opendata.dresden.de – Wirtschaft und Arbeit.

Kommunale Bürgerumfrage 2020

Zum 13. Mal seit 1993 forderte die Statistikstelle der Landeshauptstadt im März 2020 durch ein Zufallsverfahren ausgewählte Dresdner Bürgerinnen und Bürger zur freiwilligen Teilnahme an der Kommunalen Bürgerumfrage auf. Drei thematische Schwerpunkte wurden zu je einem Drittel auf 18.000 Fragebögen verteilt. Diese umfassten Fragen zu Lebensbedingungen, zur Stadtverwaltung und zum Gesundheitszustand sowie zu Umwelt, Verkehr und Sicherheit. Die persönliche Wohnsituation und soziodemografische Merkmale wurde von allen Beteiligten erfragt. Ergebnisse der vergangenen Kommunalen Bürgerumfragen sind unter www.dresden.de/kbu frei abrufbar. Ausgewertete Informationen zur aktuellen Umfrage liegen voraussichtlich Ende 2020 vor.

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