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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/03/pm_124.php 30.03.2020 07:02:34 Uhr 22.10.2020 14:26:55 Uhr
Meldung vom 27.03.2020

Dresden in Zeiten des Corona-Virus – Update 27. März

Oberbürgermeister Dirk Hilbert appelliert eindringlich, zuhause zu bleiben

Appell von Oberbürgermeister Dirk Hilbert

„Liebe Dresdnerinnen und Dresdner, ich wende mich heute an Sie mit einem eindringlichen Appell: Nutzen Sie das schöne Wetter der kommenden Tage nicht, um sich in großen Gruppen zu treffen! Gehen Sie nur mit Mitgliedern Ihres Haushaltes spazieren, besuchen Sie nicht Oma und Opa, Freunde und Bekannte! Diese Bitte hat einen sehr, sehr ernsten Hintergrund: Leider nehmen noch zu viele Mitbürger die Nachrichten und die gesamte Lage nicht so ernst, wie sie tatsächlich ist. Leider treffen sich nach wie vor viele Menschen miteinander ohne den sehr ernsten Grund der Allgemeinverfügung des Freistaates Sachsen im Hinterkopf zu haben. Wir alle tragen die Verantwortung für uns selbst, aber auch für unsere Mitmenschen. Die Bilder aus Italien, Spanien oder aus den USA mögen gefühlt sehr weit weg sein. In Wahrheit erfordert es unser aller Mitwirken, dass sich diese Schreckensszenarien nicht genauso in einigen Tagen oder Wochen bei uns wiederholen.
Danken will ich der großen Mehrheit der Dresdner, die sich vorbildlich an die notwendigen Regeln hält! Bleiben Sie gesund und genießen Sie trotz aller Einschränkungen das Wochenende.“
Dirk Hilbert

Mit Kind in den Supermarkt ist zulässig

Vereinzelt gab es Meldungen, dass Eltern nicht in den Supermarkt durften, wenn ihr Kind mit dabei war. Die geltenden Allgemeinverfügungen sehen eine solche Regelung nicht vor. Der Einkauf in einem Supermarkt in Begleitung des eigenen Kindes ist zulässig.

Kinderbetreuung

Heute, am 27. März 2020, wurden in den Kitas und Horten des städtischen Eigenbetriebes Kindertageseinrichtungen insgesamt 768 Kinder betreut, davon 243 in Horten sowie der Ganztagsbetreuung. Im Vergleich zum Vortag waren es 40 Kinder weniger in den städtischen Kindertageseinrichtungen.

Keine Getrenntsammlung in Quarantäne-Haushalten

Das Bundesumweltministerium hat Hinweise zur Mülltrennung in Quarantäne-Haushalten veröffentlicht. Für private Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, gilt: Neben dem Restabfall werden auch Verpackungsabfälle (gelbe Tonne/gelber Sack), Altpapier und der Bioabfall in den Restabfall gegeben.
Alle diese Abfälle werden in stabile, möglichst reißfeste Abfallsäcke gegeben. Einzelgegenstände wie Taschentücher werden nicht lose in Abfalltonnen geworfen. Abfallsäcke werden durch Verknoten oder Zubinden verschlossen. Spitze und scharfe Gegenstände werden in bruch- und durchstichsicheren Einwegbehältnissen verpackt. Müllsäcke werden möglichst sicher verstaut, so dass vermieden werden kann, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit Abfall in Kontakt kommen oder dadurch Abfall verteilt wird. Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Hausmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.
Für alle privaten Haushalte, in denen keine infizierten Personen oder begründeten Verdachtsfälle von
COVID-19 leben, ändert sich bei der gewohnten Abfallentsorgung nichts.

Erreichbarkeit im Straßen- und Tiefbauamt

Der Besucherverkehr im Straßen- und Tiefbauamt wurde aus Sicherheitsgründen eingestellt. Die dortigen Kolleginnen und Kollegen sind weiterhin telefonisch sowie per E-Mail an strassen-tiefbauamt@dresden.de und per Post erreichbar.

Kulturamt-Newsletter jetzt online verfügbar – Corona-Spezial mit Fördermaßnahmen

Ab sofort steht der Newsletter des Amtes für Kultur und Denkmalschutz auch online im PDF-Format unter www.dresden.de/kultur zur Verfügung. Mit dem Newsletter „Corona-Spezial” informiert das Kulturamt ab heute außerdem über aktuelle Fördermaßnahmen und Hilfsangebote im Rahmen der Corona-Pandemie, die die Dresdner Kulturschaffenden mit schlagartigen wirtschaftlichen Auswirkungen bis ins Mark trifft.
Der Newsletter kann mit einer E-Mail an kultur-denkmalschutz@dresden.de abonniert werden.

Anrufe Bürgertelefon

Am 27. März riefen von 8 bis 13 Uhr insgesamt 349 Hilfesuchende das Bürgertelefon der Landeshauptstadt Dresden 4885322 an.

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