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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/03/pm_115.php 27.03.2020 15:36:09 Uhr 21.10.2020 07:28:51 Uhr
Meldung vom 26.03.2020

Dresden in Zeiten des Corona-Virus – Update 26.3.

Vorlage „Soforthilfe Corona-Pandemie ist heute im Stadtrat zur Beschlussfassung

Soforthilfe heute im Stadtrat

Am heutigen Donnerstag, 26. März 2020, entscheidet der Stadtrat über die Vorlage „Soforthilfe Corona-Pandemie“. Selbstständige, Freiberufler und Kleinstunternehmer, die durch die Corona-Krise starke Umsatzeinbußen erleiden, sollen damit von der Landeshauptstadt einen Zuschuss von 1 000 Euro erhalten. Bisher liegen bereits 500 Anträge auf Soforthilfe vor. Bei Beschlussfassung heute im Stadtrat werden diese Anträge ab morgen früh (27. März) bearbeitet, auch am Sonnabend und Sonntag.

Jobcenter erweitert Servicezeiten

Das Dresdner Jobcenter erweitert seine Servicezeiten der lokalen Rufnummer 0351-4754444 beginnend ab Freitag, 27. März 2020, wochentags von 8 bis 18 Uhr. Die Internetpräsenz www.dresden.de/jobcenter wird täglich aktualisiert. Neu entwickelte Flyer sind ab sofort aufrufbar.

Einschränkungen im Publikumsverkehr

Der Städtische Bestattungsdienst beschränkt die Büro-Öffnungszeiten ab Montag, 30. März 2020, bis voraussichtlich 19. April 2020 von 7.30 bis 16 Uhr. Sonnabends bleiben die Büros geschlossen. Um das Risiko der Ansteckung mit dem Corona-Virus zu vermeiden, finden die Beratungsgespräche zum Sterbefall telefonisch oder per E-Mail statt. Nach wie vor ist der Bereitschaftsdienst täglich 24 Stunden unter der Rufnummer 0351-4393600 erreichbar.

Die aktuellen Sprech- und Öffnungszeiten aller städtischen Ämter und Einrichtungen stehen online unter www.dresden.de/erreichbar.

Bauarbeiten laufen weiter – Bauanträge werden bearbeitet

Auf den Baustellen der Schulen gehen die Arbeiten weiter. Das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung hält trotz Notbetrieb laufende Baumaßnahmen aufrecht. Alle Planungsbüros arbeiten weiter. Deren Mitarbeiter sind über Homeoffice arbeitsfähig und stehen telefonisch oder per Mail im engen Kontakt zu den städtischen Projektleitern.
Das Straßen- und Tiefbauamt führt insbesondere die großen Baumaßnahmen auf der Augustusbrücke, der Carolabrücke und der Hafenbrücke fort – ferner zahlreiche Straßenbaumaßnahmen. Ausgenommen sind die Tiefbauarbeiten für das Neue Verwaltungszentrum am Ferdinandplatz.
Gebaut wird überall so lange, wie die Baubetriebe dies noch können.
Das Bauaufsichtsamt bearbeitet während des Notbetriebs vor allem die Vorhaben, bei denen nach Erteilung der Baugenehmigung zeitnah ein Baubeginn geplant ist. Auch Bauanträge von privaten Bauherren, die für sich ein Einfamilienhaus errichten wollen, werden nach Möglichkeit bearbeitet.

Kinderbetreuung

Heute am 26. März 2020 wurden in den vom Eigenbetrieb Kindertageseinrichtungen betriebenen Kitas und Horten 808 Kinder betreut, davon 257 in Horten und der Ganztagsbetreuung. Gestern lag die Zahl noch bei 788 Kindern. In den Kitas und Horten der freien Träger der Jugendhilfe wurden am 25. März 2020 insgesamt 789 Kinder betreut, davon 65 im Hort. Weitere rund 110 Kinder nehmen die von Kindertagespflegepersonen angebotene Notfallbetreuung in Anspruch.

Theater zu – Vorhang auf

„Reingehört!” nennt sich das neue Format, das die Dresdner Staatsoperette auf ihrer Internetseite unter www.staatsoperette.de und in ihren Social-Media-Kanälen dem Publikum anbietet. Kleine musikalische Beiträge, Mini-Konzerte, die Künstlerinnen und Künstler extra für dieses Format aufnehmen, Führungen hinter die Kulissen oder kleine Stückeinführungen stehen momentan auf dem „Online-Spielplan”, der in regelmäßigen Abständen neu bestückt werden soll. Zudem bietet die Theaterpädagogin des Hauses Material für Lehrerinnen, Lehrer und Eltern an. Diese „Lernlektionen” befassen sich jeweils mit einem Teilbereich des Theaters und drehen sich beispielsweise rund ums Orchester, das Ballettensemble oder Berufe am Theater. Wer an diesem Material Interesse hat, wendet sich bitte per E-Mail an theaterpaedagogik@staatsoperette.de
Auch die Schneiderinnen und Mitarbeiterinnen der Dekowerkstatt der Staatsoperette nähen Mundschutz. Außerdem – um die freie Bühne zu nutzen – beginnen demnächst Wartungsarbeiten der Bühnentechnik, die eigentlich erst zu einem späteren Zeitpunkt geplant waren.

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