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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/03/pm_039.php 16.03.2020 11:31:26 Uhr 31.03.2020 19:52:51 Uhr
Meldung vom 11.03.2020

Mitwirkende für „Tag des Offenen Denkmals“ gesucht

Ideen und Vorschläge bis 3. April beim Amt für Kultur und Denkmalschutz einreichen

Für den diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ am 13. September, der unter dem Motto „Chance Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“ steht, werden ab sofort Mitwirkende gesucht.
Der bundesweite Aktionstag bietet den Dresdnerinnen und Dresdnern die Möglichkeit, Denkmale, die sonst wegen ihrer privaten Nutzung der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind, aus einem anderen Blickwinkel zu erleben – hautnah und von innen. Darüber hinaus bieten themenspezifische Führungen eine gute Gelegenheit, um mit Denkmaleigentümern, Architekten, Vereinen und anderen Teilnehmern ins Gespräch kommen.

Um ein solches Miteinander auch in diesem Jahr möglich zu machen, sind Interessierte aufgerufen, bis zum Freitag, 3. April 2020 ihre Ideen und Vorschläge zum „Tag des offenen Denkmals“ per E-Mail an offenes-denkmal@dresden.de zu schicken. Unter der Telefonnummer 0351-4888938 kann das Amt für Kultur und Denkmalschutz auch direkt kontaktiert werden.
Auf Basis der eingereichten Vorschläge wird dann das Programm zusammengestellt und veröffentlicht.

Hintergrund

Das diesjährige Motto stellt das Thema Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Dieser inzwischen allgegenwärtige Begriff, der mit einem schonenden und bewussten Handeln im Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten in Verbindung gebracht wird, ist auch für die Denkmalpflege von großer Relevanz. Als Bestandsgebäude sind Kulturdenkmale ohnehin ressourcenschonend und werden in der Regel materialgerecht und maßvoll repariert bzw. saniert. Nicht zuletzt verkörpern Kulturdenkmale auch eine kulturelle Nachhaltigkeit, weil ihre denkmalgerechte Überlieferung zur Pflege unserer kulturellen Identität wesentlich beiträgt. Die Diskussionen zu neuen Nutzungskonzepten, energetischer Nachhaltigkeit, regionalen Baustoffen und Handwerksbetrieben verknüpfen sich mit dem Grundbedürfnis nach historischer Rückbindung ebenso wie mit dem Anliegen nach Zukunftsfähigkeit.

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