Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/02/pm_004.php 11.02.2020 16:28:39 Uhr 23.02.2020 16:07:06 Uhr
Meldung vom 05.02.2020

„Ab wann ist Gedenken von gestern?“

Oberbürgermeister Dirk Hilbert diskutiert mit Schülern in der Dresden Lounge über den 13. Februar

In diesem Jahr liegt die Zerstörung eines Großteils der Dresdner Innenstadt 75 Jahre zurück – das ist in etwa die Spanne eines Menschenlebens. Seitdem leben die Menschen in Dresden, Deutschland und Mitteleuropa im Frieden. Wird das auch in Zukunft so sein? Was ist zu tun, um den Grundgedanken des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu stärken? Welche Bedeutung hat der 13. Februar diesbezüglich für die junge Generation? Wie wollen sie das kollektive Gedächtnis wachhalten und Gedenken gestalten?

In der ersten „Dresden Lounge“ des Jahres 2020 spricht Oberbürgermeister Dirk Hilbert mit Schülerinnen und Schülern der Freien Evangelischen Schule Dresden vor dem Hintergrund des 75. Jahrestags des 13. Februars über die Gedenkkultur in Dresden und der Bedeutung von gesellschaftlichem Zusammenhalt.

„Mir ist es wichtig, in der Diskussion mit den Schülern eine neue Perspektive auf den 13. Februar zu erhalten. Meist sind die ‚Macher‘ von Gedenkveranstaltungen ältere Menschen. Gleichzeitig lautet der Anspruch immer, ganz besonders die junge Generation zu erreichen. Deshalb will ich die jungen Leute selbst fragen“.

Prof. Arend Flemming, Direktor der Städtischen Bibliotheken, moderiert die mittlerweile sechste Ausgabe der „Dresden Lounge“, ein Veranstaltungsformat der Städtischen Bibliotheken. Seit Januar 2018 laden zwischen den Regalen der Fremdsprachenabteilung und den Büchern über Heimat weiche Sitzgelegenheiten ein zu Begegnung, Gespräch und Reflexion. Genau hier sollen sich Bürger und Bürgerinnen und Verwaltung auf neuem Terrain begegnen.

Diese „Dresden Lounge“ ist Teil des umfangreichen Veranstaltungsprogramms zum 75. Jahrestag der Zerstörung Dresdens. Ein interessantes Angebot für junge Menschen ist u.a. der Gedenkbus „REQUIEM FÜR DIE ZUKUNFT“ von der Dresdner Kultureinrichtungen #WOD – Weltoffenes Dresden. Anlässlich des 75. Jahrestages der Kriegszerstörung Dresdens im Februar 1945 bietet das mobile Projekt die Möglichkeit, sich über aktuelle Perspektiven des Gedenkens und Trauerns zu informieren (Programm online unter www.weltoffenesdresden.com). Eine Übersicht über alle Veranstaltungen steht unter 13februar.dresden.de zur Verfügung.

Drucken