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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2020/01/pm_083.php 06.02.2020 11:41:44 Uhr 23.09.2020 20:44:26 Uhr
Meldung vom 31.01.2020

Fußweg über das Blaue Wunder wieder offen

Sanierung der Loschwitzer Brücke wird fortgesetzt

Ab heute, Freitag, 31. Januar 2020, können Passanten den sanierten Fußweg über das Blaue Wunder zwischen Café Toscana und Körnerplatz wieder benutzen. Von April 2019 bis Ende Dezember 2019 ließ das Straßen- und Tiefbauamt diesen Teil der Loschwitzer Brücke instandsetzen. Es folgten der Abbau des Hängegerüstes, Reinigungs- und Ausbesserungsarbeiten und schließlich die Brückenhauptprüfung in der letzten Januarwoche 2020. Die Baufirma Fuchs Bau GmbH aus Hainichen sanierte den Fußweg. Die Kosten von rund 1,5 Millionen Euro finanziert die Landeshauptstadt Dresden vollständig aus Eigenmitteln.

Bei den Instandsetzungsarbeiten wurden:

  • 810 Quadratmeter Gussasphaltbelag aus der Gehbahn ausgebaut, entsorgt, die Oberseite gestrahlt, grundbeschichtet, mit Dichtungsschicht vorbereitet und neuer Gussasphalt wieder eingebaut,
  • 810 Quadratmeter Gehbahnunterseite gestrahlt und mit zwei Grundbeschichtungen, einer Zwischenbeschichtung und einer Deckbeschichtung versehen,
  • 3 100 Quadratmeter Stahloberfläche der Konsolen gestrahlt und mit zwei Grundbeschichtungen, einer Zwischenbeschichtung mit Kantenschutz und einer Deckbeschichtung versehen,
  • 270 Meter Geländerkonstruktion gestrahlt und mit zwei Grundbeschichtungen, einer Zwischenbeschichtung mit Kantenschutz und einer Deckbeschichtung versehen,
  • 270 Meter Hängegerüst als Schutz- und Arbeitsgerüst mit Arbeitstunnel für den Schwarz-Weiß-Bereich auf- und abgebaut,
  • 70 Tonnen Strahlschutt entsorgt.


Ausblick

Zu den weiteren Sanierungsarbeiten am Blauen Wunder äußert sich Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain: „Der Bauabschnitt der Gehbahnen im Rahmen einer grundhaften Instandsetzung des Blauen Wunders ist damit abgeschlossen. Im nächsten Abschnitt sollen Stahlbau und Korrosionsschutz folgen, dessen Finanzierung aber noch nicht gesichert ist. Deshalb gibt es eine Zäsur im Bauablauf. Mit dem Freistaat Sachsen werden wir über eine Förderung sprechen. Die Landeshauptstadt Dresden kann den Erhalt dieser verkehrlich und bauhistorisch wichtigen Elbquerung nicht allein finanzieren. Bauvorbereitend haben wir auf dem Körnerweg schon eine provisorische Asphaltdecke aufgebracht. Mit der weiteren Sanierung werden wir für das Arbeitsgerüst eine Fahrspur für längere Zeit sperren müssen. Wir wollen den Radfahrern rechtselbisch eine Alternative anbieten, die sie sicherer und angenehmer befahren können als das historische unebene Pflaster.“

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