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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/11/pm_039.php 13.11.2019 15:36:04 Uhr 07.12.2019 08:18:38 Uhr
Meldung vom 13.11.2019

Der Winter kann kommen

Mitarbeiter, Technik und Salzvorräte sind einsatzbereit für den Winterdienst

Dr. Franke in oranger Jacke mit Schaufel in einem Berg aus Streusalz

Der Winterdienst in der Landeshauptstadt Dresden ist für Eis und Schnee gerüstet: 42 Fahrzeuge stehen seit 1. November 2019 bereit, um die Dresdner Straßen im Zweischichtbetrieb zu beräumen und zu streuen. Rund 720 Kilometer des 1 400 Kilometer langen Straßennetzes betreuen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Winterdienstes. Ihre Tourenpläne umfassen vorrangig Hauptverkehrsadern, wichtige Straßen in den Höhenlagen und mit stärkerem Gefälle, die auch vom Busverkehr genutzt werden. Sechs Glättemeldeanlagen* auf sensiblen Straßenabschnitten liefern laufend aktuelle Daten. Diese fließen zusammen mit den Ergebnissen aus dem Thermalmapping vom Winter 2013 und aktuellen Wetterdaten in Vorhersagemodelle ein, die als Basis für die Routenplanung dienen. Neben den Straßen zählen öffentliche Gehwege, Radwege, Treppen und Überwege mit einer Gesamtfläche von 269 000 Quadratmetern zum Verantwortungsbereich des städtischen Winterdienstes.

Mit dem Winterdienst beauftragt sind der Regiebetrieb „Zentrale Technische Dienstleistungen“ der Landeshauptstadt Dresden und sechs mittelständische Unternehmen aus der Stadt, die eigenverantwortlich festgelegte Strecken räumen und streuen. Für die Leistungen des städtischen Straßenwinterdienstes sind 1,5 Millionen Euro im Haushalt eingeplant. Dazu kommen 1,5 Millionen Euro für Fremdleistungen und 500 000 Euro für den Materialeinkauf. Weitere 150 000 Euro stehen für das Räumen und Streuen des Elberadweges zur Verfügung. Im Auftrag der Stadt wird ein Unternehmen die Abschnitte zwischen Steinstraße und Blauem Wunder auf der linkselbischen Seite und zwischen Waldschlößchenbrücke bis Molenbrücke auf der rechtselbischen Elbeseite betreuen.

Die Kosten für den Winterdienst 2018/19 beliefen sich insgesamt auf 1,5 Millionen Euro für externe Auftragnehmer. Dazu kommen städtische Leistungen im Wert von 1,39 Millionen Euro und Kosten für Material von 253 000 Euro.

*) Glättemeldeanlagen in Dresden:
· Pillnitzer Landstraße
· Radeburger Straße
· Unkersdorfer Straße
· Königsbrücker Straße
· Weißiger Landstraße
· Stuttgarter Straße

Anliegerpflichten bei Schnee und Eis

In Dresden sind Anlieger im Winter verpflichtet, montags bis sonnabends bis 7 Uhr und sonn- und feiertags bis 9 Uhr öffentliche Wege entlang ihrer Grundstücksgrenzen auf einer Breite von 1,50 Meter, bei Bedarf breiter, von Schnee zu beräumen bzw. bei Eisglätte abzustumpfen. Sooft es die Sicherheit erfordert, ist dies tagsüber bis 20 Uhr zu wiederholen. Der Einsatz von Tausalz oder schmutzenden Stoffen wie Asche ist verboten. Erlaubt sind abstumpfende Materialien wie Sand, Splitt oder salzfreies Granulat. Nur im Ausnahmefall, wenn die Freihaltung anders nicht gewährleistet werden kann, darf Auftausalz an Hydranten, Absperrschiebern und Treppen benutzt werden.

Schnee und Eis dürfen nicht auf die Fahrbahn geschoben werden, sondern nur an den Gehwegrand oder, sofern der Platz dort nicht ausreicht, an den Fahrbahnrand. An stark frequentierten Übergangsstellen wie Haltestellen, Fußgängerüberwegen, Kreuzungen und Einmündungen müssen ausreichend Durchgänge im Schneewall eingerichtet sein. Außerdem sind Straßeneinläufe, Schaltkästen und Hydranten freizuhalten.

Gefährliche Eiszapfen an Dächern und Dachrinnen sind zu beseitigen. Außerdem müssen Gefahrenstellen, die etwa durch drohenden Schnee- oder Eisabgang von Dächern oder Überfrierungen nach Rohrbrüchen entstehen, abgesichert werden. Nach der Winterperiode sind die Reste von Streugut zu entfernen.

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