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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/10/pm_100.php 07.11.2019 09:19:18 Uhr 18.11.2019 08:25:59 Uhr
Meldung vom 29.10.2019

Podiumsrunden im Zeichen der vier Elemente

Umweltamt und Umweltzentrum laden zu den Dresdner Umweltgesprächen 2019 ein

Mit vier Diskussionsabenden unter dem Titel „4 Elemente – Dresdner Umweltgespräche“ gehen das Umweltamt der Landeshauptstadt Dresden und der Verein Umweltzentrum Dresden jeweils dienstags im November bereits in den zehnten Jahrgang der Veranstaltungsreihe. Die Themen stehen erneut im Zeichen der vier Elemente: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Umrahmt mit Musik des Dresdner Kammerensembles „Serenata Saxonia“ werden aktuelle Umweltthemen der Stadt spannend aufbereitet und mit Experten diskutiert. „Gern können sich unsere Gäste bei offenen Fragen im Anschluss der Diskussion direkt an die Experten aus dem Podium aber auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Umweltamtes wenden“ erläutert Umweltamtsleiter Wolfgang Socher den weiteren Ablauf. Die Veranstaltungen finden im Neuen Rathaus, Plenarsaal, Eingang Goldene Pforte, Rathausplatz 1 statt. Der Eintritt ist frei.

Luft: Gebäudebegrünung am 5. November

Die erste Podiumsrunde der „4 Elemente“ geht der Frage „Grün an und auf den Häusern – Allheilmittel für überhitzte Städte?“ nach. Brigitte Reichmann von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Bereich Ökologische Wohnkonzepte und Ökologisches Bauen wird als Fachfrau in das Thema einführen und Möglichkeiten der Gebäudebegrünung und ihre Vorteile darlegen. Auch wird sie ihre diesbezüglichen Erfahrungen aus der Arbeit in Berlin vorstellen. Danach diskutiert sie mit Anja Heckmann, Abteilungsleiterin für Stadtplanung Innenstadt im Dresdner Stadtplanungsamt und mit Professor Dr. Henning Günther, Studiendekan für Gartenbau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Moderiert wird die Veranstaltung von dem Journalisten Max Giese. „Mit dem ersten Abend zum Thema Dach- und Fassadenbegrünung starten wir in einen interessanten Diskurs, denn neben den vielen positiven ökologischen Effekten, die Gebäudegrün für Städte verspricht, werden wir auch mögliche Nachteile von Dachbepflanzungen und Fassadengrün erörtern“, freut sich Wolfgang Socher auf den Beginn der Reihe.

Feuer: Naturwert am 12. November

Am zweiten Abend steht die Natur und ihr Wert unter dem Titel „Natur: so kostbar und doch kostenlos“ im Mittelpunkt. Als Experte führt Thomas Graner vom Bundesamt für Naturschutz, Bonn in das Thema ein. Diskutiert wird, welchen Nutzen die Natur in der Stadt ganz konkret erbringt. Wozu werden Straßenbäume,
Streuobstwiesen, Fledermäuse und Schmetterlinge in der Stadt gebraucht? Wie lässt sich der Wert der Natur erfassen und quantifizieren? Für diese und weitere spannende Fragen nehmen im Podium Platz: Professor Martin Quaas vom Deutschen Zentrum für Biodiversitätsforschung Leipzig, Wolfgang Socher, Leiter des Umweltamtes der Landeshauptstadt Dresden und Patrycia Brzoska. Sie stellt das EU-Projekts „BIDELIN“ vor.

Erde: Unbegrenztes Bauen oder Bodenschutz am 19. November

Der dritte Abend wagt einen Blick in die Zukunft und stellt die Frage: Bauen um jeden Preis? Dabei geht es um den Umgang mit Grund und Boden für die zukünftige Stadtentwicklung. Ökologische Aspekte wie Stadtklima, Wohnumfeld und flächensparendes Bauen spielen dabei eine immer größere Rolle, um die Umweltauswirkungen des Wachstums gering zu halten. Aber auch das Thema Altlasten ist ein wichtiger Aspekt, der Planer und Bauherren immer wieder beschäftigt. Wir kann es gelingen, gesunde Böden, frische Luft, sauberes Wasser und intakte Lebensräume zu erhalten und trotzdem weiter zu wachsen? Bernd Siemer, Sächsisches Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft, Referat Boden führt als Experte in das Thema ein. Im Podium nehmen außerdem Platz: Roland Preußer, AQUATERRA Dresden GmbH, Kreischa und Andrea Steinhof, Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden.

Wasser: Regen am 26. November

Die Reihe endet mit der Frage: Bringt Regen Segen? Fachleute erörtern die Idee der dezentralen Niederschlagsbewirtschaftung in der Stadt zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Ein für viele spannendes Thema, denn durch ausbleibenden Regen haben Menschen mit den Auswirkungen der Trockenheit zu kämpfen. Professor Dr. Heiko Sieker von der Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH, Berlin führt als Experte in das Thema ein. Im Podium diskutieren mit: Ralf Strothteicher, Stadtentwässerung Dresden GmbH und Manuel Stephan, Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden.

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