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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/10/pm_061.php 17.10.2019 11:28:49 Uhr 18.11.2019 06:57:24 Uhr
Meldung vom 17.10.2019

„L’Chaim – Auf das Leben!“ ab 23. Oktober im Rathaus

Ausstellung über die Vielfalt jüdischen Lebens bis 5. November im Foyer Goldene Pforte

Am Mittwoch, 23. Oktober 2019, wird 18 Uhr die Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ mit einem feierlichen Begleitprogramm und anschließendem Empfang im Foyer Goldene Pforte im Neuen Rathaus, Rathausplatz 1, eröffnet. Die Bürgermeisterin für Umwelt und Kommunalwirtschaft Eva Jähnigen begrüßt die Gäste gemeinsam mit Vertretern der Jüdischen Musik- und Theaterwoche Dresden und Silke Azoulai von Seiten des ausstellenden KIgA e. V. (Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus). Musikalisch begleitet wird die Vernissage von der Gruppe Zlil Or.

Die bis zum 5. November gezeigte Wanderausstellung in den Sprachen Deutsch, Englisch und Arabisch porträtiert im Rahmen der 23. Jüdischen Woche Dresden den so unterschiedlichen Alltag von Jüdinnen und Juden, die hier leben und Deutschland als ihre Heimat bezeichnen. Ergänzt wurde die Dresdner Schau um Porträts von Dresdner Jüdinnen und Juden, darunter Akiva Weingarten, der seit 2019 Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Dresden ist, und Valentina Marcenaro, die langjährige Festivalleiterin der Jüdischen Woche Dresden und Mitbegründerin des Foodfestivals Gefilte Fest Dresden.

Während der Ausstellungszeit können Gruppen und Schulklassen nach Anmeldung kostenlose Workshops buchen, die in die Thematik einführen und die Besucher in einen Dialog über eigene Bezüge und Perspektiven auf die Themen der Ausstellung bringen: Judentum, Antisemitismus, Identität und Zusammenleben.

  • Workshops-Voranmeldungen: KIgA e. V., Désirée Galert, praxisstelle@kiga-berlin.org, Telefon 030-284 39722
  • Öffnungszeiten Foyer Goldene Pforte: Mo, Mi, Do 9-16 Uhr, Di 9-18 Uhr, Fr 9-14 Uhr

Weitere Informationen zur Ausstellung

Jüdinnen und Juden haben die Geschichte Deutschlands seit Jahrhunderten geprägt und entscheidend mitgestaltet. Heute entfaltet sich wieder äußerst vielseitiges jüdisches Leben in Deutschland, so vielfältig wie das Land selbst. Die Wanderausstellung gewährt einen Einblick in zahlreiche Facetten jüdischen Lebens sowie in die Gedanken- und Gefühlswelten einzelner Jüdinnen und Juden in Deutschland. Ursprünglich als Spiegel über jüdisches Leben in Berlin konzipiert und fertiggestellt, wird die Ausstellung nun nach sechs erfolgreichen Veranstaltungssorten in Berlin nach und nach um Interviews und Darstellungen jüdischen Lebens in den restlichen Bundesländern erweitert. In der Ausstellung gibt es einführende Texte, ein Glossar mit Begriffserklärungen und eine Karte mit den in der Ausstellung erwähnten Orten. Kern der Ausstellung bilden Themenfilme, die auf den Interviews mit den Protagonistinnen und Protagonisten basieren. Die Gespräche mit den Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sozialisation und Interessen – vom Gemeinderabbiner bis zum Punk – thematisieren den Bezug zu Deutschland allgemein und speziell zu Berlin, Potsdam und Dresden, zu Beruf, Familie, Sexualität und dem Verhältnis zur Religion. Nichtjuden mit starken Bezügen zum jüdischen Leben Berlins werden ebenfalls in der Ausstellung porträtiert und bilden die Brücke zum Miteinander. Durch die sehr persönlichen Erzählungen werden Wissen und Verständnis für Aspekte jüdischen Lebens gefördert. Zu den Filmen gibt es Einführungstexte, ein Glossar zur Begriffserklärung und die Biografien der Protagonistinnen und Protagonisten.

Weitere Infos zur Ausstellung: www.lchaim.berlin

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