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05.08.2019

Dresden in Zahlen: Mieten steigen weiter

Kommunale Statistikstelle veröffentlicht aktuell die Ausgabe „Dresden in Zahlen“ für das erste Quartal 2019

Themen sind dieses Mal „Mietpreisentwicklung in Dresden", „Neuankommende Studierende - Wie viele? Wer? Woher?“ und „Unternehmen und Betriebe in Dresden“.

Mietpreisentwicklung in Dresden

2018 erreichten die Nettokaltmieten laut Kommunaler Bürgerumfrage im Dresdner Mittel 6,43 Euro/m², der Mittelwert der Mietspiegelmieten lag mit 6,48 Euro/m² (Dresdner Mietspiegel 2019) nur geringfügig darüber. In den letzten zehn Jahren sind die Nettokaltmieten um 26,7 Prozent, im Schnitt 2,3 Prozent pro Jahr (KBU) beziehungsweise um 26,0 Prozent, im Schnitt 2,4 Prozent pro Jahr (Mietspiegel) gestiegen.
Das höchste Mietniveau von über 8,50 Euro/m² erreichten im Jahr 2018 die Stadtteile Innere Altstadt und Loschwitz. Loschwitz gilt traditionell als hochpreisige Wohnlage und in der Altstadt wurden insbesondere am Neumarkt bereits vor 2010 hochpreisige Wohnungen in Neubauten angeboten.

Neuankommende Studierende - Wie viele? Wer? Woher?

Laut Statistischem Landesamt studierten im Wintersemester 2017/2018 39 172 Menschen in Dresden, darunter 19 951 Frauen und 19 221 Männer, darunter insgesamt 5334 ausländische Staatsbürger.
Innerhalb der vergangenen 16 Jahre stieg der Anteil der Anmeldungen von Studienanfängern, die von außerhalb der Europäischen Union (EU) zuzogen, stark auf mehr als das Doppelte an. Im gleichen Zeitraum halbierte sich die Zahl der antragstellenden Studienanfänger aus Ländern der Europäischen Union einschließlich neu beigetretener nahezu. Die häufigsten Zuzugsländer waren 2001 Polen, Frankreich und Spanien, gefolgt von China, Bulgarien und Tschechien. 2017 steht mit deutlichem Abstand China an der Spitze, gefolgt von Indien, Russland, Italien, Spanien und Polen.

Unternehmen und Betriebe in Dresden

2017 wurde von den Dresdner Unternehmen ein Gesamtumsatz von 25 255 Millionen Euro erwirtschaftet. Fast 90 Prozent der Unternehmen hatten weniger als zehn Beschäftigte. Die meisten Betriebe waren in der Äußeren Neustadt angesiedelt.
Der Bericht stellt unter anderem diese Informationen aus dem aktuellen Unternehmensregister des Statistischen Landesamtes Sachsen näher vor.
Während die Anzahl der Betriebe zwischen 2015 und 2017 leicht schwankte, war für die Beschäftigtenzahl ein kontinuierliches Wachstum zu erkennen. Im Berichtsjahr 2017 gingen in Dresden reichlich 235 800 Personen einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach. Gegenüber 2015 entsprach dies einer Steigerung um 5,5 Prozent.

Bezug

Die gedruckte Broschüre kann über die Kommunale Statistikstelle bestellt werden:

Kontakt: 0351-4881100, statistik@dresden.de

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