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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/07/pm_045.php 22.07.2019 10:53:31 Uhr 22.11.2019 03:57:29 Uhr
Meldung vom 10.07.2019

Wohngeld auch im Alter eine Option

Neuer Handzettel gibt Tipps für Renter und Bewohner von Pflegeheimen

Auch Seniorinnen und Senioren können Anspruch auf Wohngeld haben. Darauf macht das Sozialamt der Landeshauptstadt Dresden mit einem neuen Handzettel aufmerksam. Dieser kann unter www.dresden.de/wohngeld heruntergeladen werden; er steht außerdem in den Bürgerbüros und in der Wohngeldstelle des Sozialamts zur Verfügung.

„Angesichts stetig steigender Mieten und mit Blick auf das sinkende Niveau der Altersrenten sollten insbesondere Rentnerinnen und Rentner ihren Wohngeldanspruch überprüfen lassen. Auch für Bewohnerinnen und Bewohner eines Pflegeheimes kann ein Antrag auf Mietzuschuss interessant sein“, rät Dresdens Beigeordnete für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Dr. Kristin Klaudia Kaufmann.

Das Wohngeld wird als Zuschuss zur Miete beziehungsweise als Lastenzuschuss für Eigentümer gezahlt. Ob und in welcher Höhe ein Anspruch besteht, hängt im Wesentlichen von der Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder, dem Gesamthaushaltseinkommen und der Höhe der zu berücksichtigten Miete oder – im Falle von Wohneigentum – Belastung ab.

Anträge nehmen alle Bürgerbüros und die Wohngeldstelle des Sozialamts, Junghansstraße 2, 01277 Dresden, entgegen. Das Antragsformular ist in den Bürgerbüros und bei der Wohngeldstelle erhältlich. Es kann auch unter www.dresden.de/wohngeld heruntergeladen werden. Kosten entstehen für den Antrag nicht. Für eine individuelle Auskunft und Beratung stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle zu den Sprechzeiten zur Verfügung: dienstags und donnerstags von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr.

Im ersten Quartal 2019 verzeichnete das Sozialamt durchschnittlich 5 276 Dresdner Haushalte, die Wohngeld beziehen. Im Jahr 2018 waren es durchschnittlich 5 738. Pro Haushalt zahlt das Amt im Schnitt monatlich 166 Euro Wohngeld pro Haushalt. Im Vorjahr waren es 156 Euro.

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