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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/06/pm_064.php 18.06.2019 15:19:04 Uhr 17.07.2019 13:32:42 Uhr
18.06.2019

Dresdens Südosten soll grüner werden

Die Landeshauptstadt Dresden erhält rund 570 000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Zukunft Stadtgrün“ für das Fördergebiet „Dresden-Südost“ mit den Stadtteilen Seidnitz, Leuben und Altdobritz. Den Zuwendungsbescheid übergibt Kultusminister Christian Piwarz heute, Dienstag, 18. Juni 2019, an Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen.

Die Fördermittel kommen zwei in Vorbereitung befindlichen Vorhaben zugute: der Neugestaltung des Dorfkerns von Altdobritz und einem neuen Spielplatz an der Tauernstraße in Laubegast. Beide Maßnahmen sind Teil der großräumigen Stadtentwicklung im Dresdner Südosten: In dem rund 170 Hektar großen Fördergebiet sollen bis voraussichtlich 2027 der derzeit unterirdisch verlaufende Geberbach/Prohliser Landgraben offengelegt werden („Blaues Band Geberbach“), vorhandene Bachläufe renaturiert werden und ein durchgängiger Grünzug von Prohlis bis zur Elbe mit Rad- und Fußwegen entstehen. Damit will die Stadtverwaltung das Umfeld der angrenzenden Wohngebiete aufwerten, neue Sport- und Erholungsgebiete schaffen und einen wirkungsvollen Beitrag zur Verbesserung des Stadtklimas leisten. Neben dem Dorfkern Altdobritz und dem Spielplatz an der Tauernstraße arbeiten Stadtplanungsamt und Umweltamt derzeit unter anderem an einer Studie zur Neuordnung von Flächen östlich der Pferderennbahn und treffen erste Vorbereitungen, um den Bachlauf am Seidnitzer Weg zu entsiegeln. Dieses Vorhaben dient auch dem Hochwasserschutz als Voraussetzung für die weitere Entwicklung des Gewerbegebietes in Reick.

Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen: „Ein Förderprogramm für die grüne Infrastruktur wie ‚Zukunft Stadtgrün‘ ist für Dresden von großer Bedeutung. Der Klimawandel stellt die Stadt vor beträchtliche Herausforderungen. Um ihnen zu begegnen, setzen wir auf eine nachhaltige Stadtentwicklung und müssen deshalb künftig noch weitaus mehr ins Stadtgrün investieren als heute.“

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