Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/06/pm_028.php 11.06.2019 14:46:05 Uhr 19.06.2019 06:01:24 Uhr
11.06.2019

Altstadt: Bauarbeiten am Dippoldiswalder Platz

Neues Grün, neues Pflaster und ein Brunnen

Der Dippoldiswalder Platz wird neugestaltet und deshalb laufen hier am Eingang zum westlichen Promenadenring noch bis November 2019 Bauarbeiten.

Vor dem ehemaligen Ärztehaus an der Budapester Straße 2 wird ein Schalenbrunnen von Leoni Wirth installiert. Er soll aufgearbeitete historische Brunnenelemente des Originalbrunnens von der Prager Straße enthalten und Unterwasserscheinwerfer. Um den Brunnen entsteht ein Streifen aus farbigen Betonplatten, in Anthrazit, Dunkelgrau und mittelgrau. Der Platz selbst erhält Granit-Kleinpflaster. Zur Marienstraße gibt es einen kleinen Höhenunterschied, deshalb wird hier eine abgestufte Platzkante gebaut. Deren Treppen sind mit Aufmerksamkeitsstreifen an der Stufenkante versehen.

Sechs alte Bäume, die auf der vorhandenen Rasenfläche stehen, sind in die neue Planung integriert. Neu gepflanzt wird ein drei Meter breiter Gehölzstreifen. In der Flucht der bereits angelegten Baumreihen pflanzen die Landschaftsgärtner zehn neue Kaiserlinden. Sie rahmen Brunnen und Platz ein. Zum Verweilen sind vier Bänke mit Lehne, zwei Hockerbänke und zwei Betonblöcken mit Kunstharzpressholz-Auflage geplant. Zwei Abfallbehälter werden aufgestellt.
Für die Arbeiten gibt es Einschränkungen für den Kfz-Verkehr am Dippoldiswalder Platz. Fußgänger nutzen entsprechend Baufortschritt variierende Wege über den Platz.

Weiterhin soll die Marienstraße breiter werden, damit an der der Stelle, wo sie in die Budapester Straße mündet, eine Fahrradspur entstehen kann. Dafür müssen Teile der Marienstraße abgebrochen und neu verlegt werden. Die Masten für Fahrleitung und Beleuchtung an der Stelle brauchen deshalb auch einen neuen Platz. Neu verlegt werden auch Ver- und Entsorgungsleitungen. Die Straßenentwässerung wird angepasst und eingebunden. Der Gehweg wird verlegt in die neu geschaffene Abbiegespur und mit Granit gepflastert.
Für die Arbeiten an der Marienstraße ist nicht viel Platz. Deshalb ist eine halbseitige Sperrung der Straße notwendig. Der Verkehr wird vom Postplatz in Richtung Budapester Straße einseitig fahren. Der Gegenverkehr nutzt eine Umleitung über die Josephinenstraße und die Annenstraße.

Den Auftrag erhielt die Firma Weishaupt Straßen- und Tiefbau GmbH. Die Gesamtinvestitionen der Landeshauptstadt Dresden belaufen sich auf etwa 1,4 Millionen Euro.

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain beschreibt den stadtplanerischen Ansatz: "Der Promenadenring soll sich als grünes Band mit hoher Aufenthaltsqualität um die Altstadt herumziehen. Zahlreiche neue Bäume sollen mit ihren großen Kronen einen schattigen Ring zum Spazieren oder zum Verweilen bilden. Mit der Umgestaltung des Pirnaischen Platzes wollen wir fortfahren. Die Pläne für den Weiterbau im Osten der Altstadt wurden zuletzt im zuständigen Stadtratsausschuss jedoch abgelehnt. Der Pirnaische Platz wird von zahlreichen Dresdnerinnen und Dresdnern und Gästen täglich frequentiert. Sie kommen dort an oder steigen um, oder sie nutzen den neuen MOBIpunkt. Der Pirnaische Platz wird in seinem jetzigen ungepflegten Zustand seiner Funktion als zentralem Ankunfts- und Umsteigepunkt für den ÖPNV nicht gerecht. Das wollen wir ändern. Wir prüfen jetzt, wie wir die Planung für diesen Abschnitt des Promenadenrings modifizieren können und dann eine neue Vorlage in den Stadtrat“.

Die Platzgestaltung ist Bestandteil des Gesamtvorhabens „Westlicher Promenadenring“ und wird mit Städtebau-Fördermitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“, sowie mit Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden finanziert.

Drucken