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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/04/pm_102.php 29.04.2019 13:49:24 Uhr 17.07.2019 11:27:45 Uhr
29.04.2019

Private Feuer in der Walpurgisnacht – das ist zu beachten

Um den Mai zu begrüßen, gibt es in Deutschland viele Bräuche, die vom Maitanz bis zum Hexenfeuer am 30. April reichen. Eine Anmeldung von Feuern auf privaten Grundstücken, wie beispielsweise Gärten, ist in Dresden nicht erforderlich. Damit es aber beim Vertreiben der bösen Geister im Feuer kein böses Erwachen gibt, informiert die Stadtverwaltung mit folgenden Hinweisen:

Auf privaten Grundstücken ist für offene Feuer keine Erlaubnis notwendig. Erhebliche Belästigungen Dritter durch Rauch oder Funkenflug müssen verhindert werden. Dies ist in Paragraph 14 der Polizeiverordnung geregelt. Abfälle jeglicher Art dürfen nicht verbrannt werden. Dazu zählen auch Bioabfälle wie Laub, Rasenmahd oder Gehölzschnitt. Für offene Feuer in der Nähe von Waldflächen gilt das Sächsische Waldgesetz. Feuer ohne Genehmigung der Forstbehörde müssen mindestens 100 Meter Abstand zu Waldflächen haben. Ausnahmen regelt Paragraph 15 SächsWaldG.

Auf öffentlichen Flächen, also Straßen, Plätzen, Grün- und Erholungsanlagen, sind offener Feuer nur auf den fünf erlaubnis- und gebührenpflichtigen Lagerfeuerstellen an der Elbe gestattet. An den fünf Lagerfeuerstellen an der Elbe darf mit Erlaubnis des Umweltamtes gegen eine Gebühr von zehn Euro ein Lagerfeuer entfacht oder gegrillt werden. Die Buchung einer Feuerstelle ist allerdings mindestens 28 Tage vor dem gewünschten Termin beim Umweltamt online nötig. Weitere Informationen finden Sie unter www.dresden.de/Lagerfeuer.

Die Feuerwehr Dresden gibt zu offenen Feuern folgende Hinweise:

  • Bei jedem Feuer sind Windrichtung und Windstärke zu beachten, damit Funkenflug ausgeschlossen werden kann. 
  • Der Mindestabstände zu Gebäuden mit brennbaren Außenwänden oder mit nichtverschließbaren Öffnungen sowie zu Lagern mit brennbaren Stoffen betragen zehn Meter. Bei starkem Wind müssen die Abstände entsprechend größer sein. Besteht der Bodengrund aus leicht entzündlichem Bewuchs, ist ein mindestens halber Meter breiter sogenannter Wundstreifen zu ziehen. Dieser muss frei von brennbarem Material und humosen Oberboden sein, um die Ausbreitung eines Bodenfeuers zu verhindern.
  • Die Feuerstelle muss dauerhaft beaufsichtigt und danach vollständig und sofort abgelöscht werden.
  • Es müssen Nachkontrollen stattfinden, dass das Feuer komplett gelöscht ist.
  • Geeignete Geräte und Mittel zum Ablöschen und zur evtl. Bekämpfung von Entstehungsbränden müssen vor dem Anzünden des Feuers bereitgestellt werden.
  • Eine Mitteilung an die Feuerwehr ist nicht notwendig.

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