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29.04.2019

#Nichtganzsauber: Zusätzliche Abfallbehälter am Elbufer

Pilotprojekt für mehr Sauberkeit auf den Elbwiesen

zwei Männer mit Müllconatiner unter Elbbrücke

Im Rahmen eines Pilotprojektes stellt das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft zusätzliche Abfallbehälter mit einem Volumen von je 1 100 Litern an drei Problemstandorten an den Elbwiesen auf. „Die Vermüllung im öffentlichen Raum, vor allem an der Elbe, ärgert mich maßlos. Wir alle lieben unsere Elbwiesen. Aber gerade nach einem sonnigen und warmen Wochenende sieht der Canaletto-Blick nicht so aus als seien sie in einem weltberühmten Gemälde verewigt, sondern sie erinnern mich an einen vermüllten Hinterhof“, begründet Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen das Pilotprojekt, das im Zuge der Aktion #Nichtganzsauber läuft. „Deshalb wünsche ich mir, dass die Dresdnerinnen und Dresdner das Angebot nutzen, das wir mit diesen zusätzlichen Behältern schaffen, und unsere Elbwiesen wieder bildhaft schön werden.“

Der Geschäftsführer der Dresdner Stadtreinigung Frank Siebert unterstützt die Aktion für mehr Sauberkeit auf öffentlichen Flächen: „Unsere Mitarbeiter leisten jeden Tag ihren Beitrag, damit die Sauberkeit auf den Straßen, Plätzen und Elbwiesen hergestellt wird. Ich wünsche mir, dass insbesondere die Nutzer der Freizeitflächen mehr Eigenverantwortung für die Erhaltung der Sauberkeit übernehmen.“

An der Prießnitzmündung und unterhalb der Albertbrücke am Neustädter Elbufer sowie
am Gautschweg in Blasewitz stehen die neuen, feuerverzinkten Abfallbehälter. Bis Ende September 2019 werden die vollen Behälter jeweils dreimal in der Woche gegen leere Behälter getauscht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf etwa 11 000 Euro, von denen das Stadtbezirksamt Neustadt 7 300 Euro finanziert. „Bereits seit Jahren stehen in der Freiluftsaison im Alaunpark zusätzliche Mülltonnen, die uns helfen, dort das Müllproblem besser in den Griff zu kriegen. Was im Alaunpark funktioniert, lässt sich bestimmt auch auf die Elbwiesen übertragen“, zeigt sich André Barth, Stadtbezirksamtsleiter für die Dresdner Neustadt, optimistisch.

Um zu prüfen, ob das Pilotprojekt erfolgreich ist, wertet das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft das Pilotprojekt gemeinsam mit der TU Dresden aus. Gemeinsam geht man den Fragen nach, ob sich das Sauberkeitsniveau im Umfeld der drei Schwerpunkte verbessert, welche Abfallarten in die Behälter wandern und wie hoch das Abfallaufkommen ist. Die Auswertung des Projektes wird bis Ende des Jahres andauern.

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