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18.04.2019

Dresdens Wirtschaft brummt – Aufwärtstrend hält an

Wirtschaftsförderung blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden hat heute, Donnerstag, 18. April 2019, eine positive Bilanz des Jahres 2018 gezogen. Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschafsförderung, blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück: „Auch 2018 war ein Wachstumsjahr. Der Aufwärtstrend hält weiter an.“

Prognose bestätigt: Erneut starker Beschäftigungszuwachs

Im Vergleich zu 2017 ist die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten um 7 000 auf 266 000 gestiegen (plus 2,7 Prozent). Im gleichen Zeitraum ist die Arbeitslosenquote im Jahresdurchschnitt von 6,1 auf 5,6 Prozent gesunken. „Das ist ein neuer Höchststand bei der Beschäftigtenzahl. Und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie noch nie“, erklärt Franke.

Ansiedlungen und Erweiterungen stärken den Wirtschaftsstandort

Das Amt für Wirtschaftsförderung hat im vergangenen Jahr die Ansiedlung von elf Unternehmen in Dresden begleitet. „Wir haben aber auch ansässige Unternehmen nachhaltig in ihrer Entwicklung und beim Wachstum unterstützt“, führt Franke aus. Insgesamt 63 Erweiterungsvorhaben von Dresdner Firmen hat der Wirtschaftsservice des Amtes für Wirtschaftsförderung gemanagt und 2018 abgeschlossen. Mehr als 4000 Arbeitsplätze sind durch diese Erweiterungsprojekte gesichert worden. Rund 500 Arbeitsplätze konnten neu geschaffen werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen liegt hier bei über 155 Millionen Euro.

Mehr Platz für Gründer und Unternehmen – neue Innovationsräume sind entstanden

„Der Bestand an kommunalen Gründer- und Gewerbeflächen in der Stadt ist weiter ausgebaut worden“, so Franke. Mit der Fertigstellung des Nanocenter Dresden stehen im Norden der Landeshauptstadt 2 500 Quadratmeter zusätzlich zur Verfügung. Zu den ersten neuen Mietern im Nanocenter gehören auch drei neu angesiedelte Firmen: die Ferroelectric Memory GmbH, die Sensry GmbH sowie das US-amerikanische Technologieunternehmen Mackinac. Dazu kommen die Erweiterung des Gründer- und Gewerbezentrums DGH im Gewerbepark Freiberger Straße mit 2 600 Quadratmetern sowie der Ausbau des Innovationszentrums „Universelle Werke“ an der Zwickauer Straße, in dem 6 500 Quadratmeter entstehen. Insgesamt sind das 11 600 Quadratmeter zusätzlich, ein Plus von rund 20 Prozent.

„Damit wir die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes weiterhin so erfolgreich gestalten, Ansiedlungen realisieren, aber auch Bestandserweiterungen ermöglichen können, lag auch 2018 ein starker Fokus unserer Arbeit auf der Gewerbeflächenentwicklung“, sagt Franke. Insgesamt 5,4 Hektar hat das Amt für Wirtschaftsförderung im letzten Jahr in kommunalen Gewerbegebieten neu entwickelt. Der Bedarf ist groß: 4,9 Hektar konnten 2018 verkauft werden. „Wir müssen daher kontinuierlich Flächen vorhalten können“, so Franke weiter.

Technologietransfer durch Innovationsförderung

Zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und Wirtschaftsförderung gehören Pflege und Betreuung der etablierten Unternehmen und der Investoren. Außerdem sind die Identifizierung und der Aufbau neuer Akteure, das Anbahnen gewinnbringender Kooperationen und das Erkennen von technologischem Potenzial die Prioritäten. Schon seit 2017 fördert die Dresdner Wirtschaftsförderung innovative Projekte von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der Stadt. „Mit unserer Innovationsförderung können wir die Weiterentwicklung zukunftsweisender Technologien und Produkte forcieren. Pilotprojekte oder Demonstratoren in Dresden ermöglichen. Und beispielsweise auch das Wachstum junger Unternehmen oder KMU (1) und die Schaffung neuer Arbeitsplätze unterstützen“, so Franke. Die Projekte aus dem ersten Aufruf von 2017 sind vergangenes Jahr erfolgreich gestartet. Insgesamt werden derzeit 16 Projekte mit insgesamt rund einer Million Euro gefördert.

(1) KMU = Kleine und mittlere Unternehmen

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