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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/03/pm_004.php 07.03.2019 15:43:10 Uhr 20.05.2019 09:54:57 Uhr
01.03.2019

Dresden zahlt Geburtshilfeprämie

Hebammen und Entbindungspfleger werden wieder finanziell unterstützt

Am Freitag, 8. Februar 2019, gab der Stadtrat seine Zustimmung zur Zahlung der Geburtshilfeprämie. Mit der Bestätigung des städtischen Haushalts können diese freiwilligen städtischen Finanzleistungen nun ausgezahlt werden. Die Förderung wird rückwirkend bis zum 1. Januar 2019 ausgezahlt. Ab sofort können die entsprechenden Anträge beim Gesundheitsamt Dresden eingereicht werden.

„Das Geld für die Geburtshilfeprämie steht endlich bereit“, freut sich Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. „Damit unterstützen wir kleine Dresdnerinnen und Dresdner dabei, gut und geborgen in unserer Stadt anzukommen. Mit der Förderung unterstreicht Dresden zudem, wie wichtig die Arbeit der Hebammen und Entbindungspfleger für junge Familien ist und leistet einen Beitrag zur Attraktivität des Berufes.“

Hebammen und Entbindungspfleger können auf Antrag für die geleistete Wochenbettbetreuung 30 Euro, für die Geburtshilfe in einem Geburtshaus oder einer Hebammenpraxis 100 Euro sowie für Hausgeburten oder Beleggeburten in einem Krankenhaus 200 Euro erhalten. Voraussetzung ist ein Antrag, der auf www.dresden.de/geburtshilfe zusammen mit weiteren Informationen bereit steht.

Schon im vergangenen Jahr gab es im November und Dezember die Förderung der Geburtshilfe. Sie wurde sehr rege abgerufen. „Insgesamt 58 Hebammen und Entbindungspfleger haben 522 Anträge auf Förderung eingereicht. In 494 Fällen erging ein positiver Bescheid mit einem Gesamtvolumen von 23 000 Euro“, teilt der Leiter des Gesundheitsamtes Jens Heimann mit. Für die Haushaltsjahre 2019 und 2020 hat der Stadtrat jährlich 300 000 Euro zur Förderung der Geburtshilfe in Dresden zur Verfügung gestellt. Anträge, die Geburten aus dem Jahr 2018 betreffen, können nicht mehr eingereicht werden.

Bisher gibt es diese Geburtsprämie nur in wenigen deutschen Städten. Neben Dresden sind das unter anderem Stuttgart, Marburg und Weil am Rhein. Sachsens Landeshauptstadt will damit die Rahmenbedingungen für die Geburtshilfe und die Nachsorge verbessern. Zumal Dresden nach wie vor eine der geburtenstärksten Städte deutschlandweit ist; mehr als 8 000 Kinder kommen hier jedes Jahr zur Welt.

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