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28.02.2019

Der Promenadenring – eine Chance für Dresdens Zentrum?

Diskussionsrunde am 5. März im Haus an der Kreuzkirche

Der Promenadenring ist das wichtigste Stadtgrünprojekt in der Dresdner Innenstadt. Die Landeshauptstadt Dresden lädt nun gemeinsam mit dem Entwicklungsforum Dresden e.V. zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung ein. Alle Interessierten sind dazu am Dienstag, 5. März, 19 Uhr, in den Mauersberger-Saal im Haus an der Kreuzkirche (An der Kreuzkirche 6) eingeladen.
Neben Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen nehmen an der Diskussion der Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain sowie Frau Prof. Dipl.-Ing. Irene Lohaus, Professorin für Landschaftsbau an der TU Dresden teil. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Jörg Wildoer vom Entwicklungsforum Dresden.

Die Bautätigkeit der letzten Jahrzehnte hat zu einer starken baulichen Verdichtung im Bereich der historischen Festungsanlagen entlang der Wallstraße, des Dr.-Külz-Ringes und der St.-Petersburger-Straße geführt. Um diesen wichtigen Stadtraum aufzuwerten, seine Aufenthaltsqualität zu verbessern und gleichzeitig die Bezüge zur historischen Stadtstruktur zu stärken, will die Landeshauptstadt Dresden einen grünen „Promenadenring“ um Dresdens Altstadt verwirklichen.

„Der Bau des westlichen Promenadenrings ist zurzeit in vollem Gange, die Pläne für den Weiterbau im Osten der Altstadt wurden zuletzt im zuständigen Stadtratsausschuss jedoch abgelehnt. Gemeinsam mit dem Ent-wicklungsforum Dresden möchten wir daher im Rahmen einer öffentlichen Diskussionsrunde die bisherigen Planungen vorstellen, sie kritisch hinterfragen und neue Ansätze diskutieren“, so Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen.

"Der Promenadenring soll sich als grünes Band mit hoher Aufenthaltsqualität um die Altstadt herumziehen. Zahlreiche neue großkronige Bäume sollen einen schattigen Ring zum Spazieren oder zum Verweilen bilden. In diesem Jahr wollten wir mit der Umgestaltung des Pirnaischen Platzes fortfahren. Der Pirnaische Platz wird von zahlreichen Dresdnerinnen und Dresdnern und Gästen täglich frequentiert. Sie kommen dort an oder steigen um, oder sie nutzen den neuen MOBIpunkt. Der Pirnaische Platz wird in seinem jetzigen ungepflegten Zustand seiner Funktion als zentralem Ankunfts- und Umsteigepunkt für den ÖPNV nicht gerecht. Das wollen wir ändern. Wir prüfen jetzt, wie wir die Planung für diesen Abschnitt des Promenadenrings modifizieren können und dann eine neue Vorlage in den Stadtrat einbringen“, beschreibt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain den stadtplanerischen Ansatz.

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