Landeshauptstadt Dresden - www.dresden.de

https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/02/pm_041.php 12.02.2019 16:40:27 Uhr 21.08.2019 06:33:09 Uhr
11.02.2019

Heute ist Europäischer Tag des Notrufes 112

Seit über 50 Jahren für Notfälle aller Art

112 – das ist die Telefonnummer, unter der die Dresdnerinnen und Dresdner in Notfällen die Feuerwehr rufen können. Seit 1995 ist dies auch die Telefonnummer für den Rettungsdienst in Notfällen. Nicht nur am heutigen Europäischen Tag des Notrufs steht die 112 für schnelle und kompetente Hilfe bei Bränden, Verkehrsunfällen, Unwetterlagen, Havarien sowie bei medizinischen Notfällen aller Art. „Allein im vergangenen Jahr hat die Integrierte Regionalleitstelle des Brand- und Katastrophenschutzamtes insgesamt 260 988 Einsatze disponiert. Dabei bearbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Integrierten Regionalleitstelle Dresden neben den Einsätzen in der Landeshauptstadt auch die Einsätze in den Landkreisen Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Allein in der Landeshauptstadt waren es 140 476 Einsätze, von denen der Großteil Einsätze der Notfallrettung waren – angefordert unter der Notrufnummer 112", erklärt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel, der allen Einsatzkräften für ihre Arbeit dankt.

Am 11. Februar 2009 haben das EU-Parlament, der Rat der Europäischen Union und die Europäische Kommission gemeinsam die Einführung des jährlichen „Europäischen Tages des Notrufes“ beschlossen. Aus der Europäischen Notrufnummer 112 wurde der 11.2. abgeleitet. Ziel war es, die Bekanntheit des „Euronotrufes 112“ zu erhöhen.

Hintergründe

Die Vorteile der flächendeckend gültigen Rufnummer 112 liegen auf der Hand. So können auch europäische Besucherinnen und Besucher der sächsischen Landeshauptstadt schnell Hilfe anfordern. Wenn Hilfesuchende diese Nummer anrufen, müssen sie auch die richtigen Informationen parat haben. Dazu gehören die fünf „Ws“ (Wo, Was, Wer, Wie viele, Warten auf Nachfragen).
Nur so sind auch die Disponenten in der Lage, die richtige und qualifizierteste Hilfe zu alarmieren. So prüfen die Fachleute im Rettungsdiensteinsatz zum Beispiel, ob aufgrund des Notfalls neben einem Rettungstransportwagen (RTW) auch ein Notarzt am Einsatzort nötig ist. Bei Bränden hinterfragen die Disponenten zum Beispiel, ob Personen vermisst oder in Gefahr sind, um Rückschlüsse auf die zu alarmierenden Löschfahrzeuge bzw. Einheiten zu ziehen.

Für nicht lebensbedrohliche Beschwerden, etwa bei hohem Fieber oder starken Schmerzen, gibt es die bundesweit und ebenfalls kostenlose Rufnummer 116 117 des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes. Dieser ist nachts oder am Wochenende für gesundheitliche Beschwerden zuständig, wegen denen Patienten normalerweise eine Arztpraxis aufsuchen würden, die Behandlung aber aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Werktag warten kann.

In der Landeshauptstadt Dresden bietet das Brandschutzerziehungszentrum (BEZ) des Brand- und Katastrophenschutzamtes verschiedene Ausbildungsmodule an. Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene erhalten hier Hinweise, Tipps und Übungen zum richtigen Verhalten bei Bränden und Unfällen. Ein Schwerpunkt der Schulungen ist das richtige Verhalten bei Bränden und Unfällen inklusive der Notrufnummer 112 und der erforderlichen Informationen beim Anruf.
Insbesondere die Termine für Vor- und Grundschulen sind schnell vergriffen, da hier ein großes Interesse der Kindertagesstätten, Schulen und Eltern besteht. Die 25 Dozenten des Brandschutzerziehungszentrums (BEZ) unterrichteten im Jahr 2018 insgesamt 1 359 Vorschulkinder und 1 301 Grundschulkinder. 

Drucken