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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/02/pm_016.php 08.02.2019 09:19:38 Uhr 26.08.2019 10:24:25 Uhr
05.02.2019

Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 präsentiert sich in Brüssel

Am Mittwoch, 6. Februar, lädt das Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Brüssel die Stadt Dresden sowie die anderen beiden sächsischen Bewerberstädte um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ – Chemnitz und Zittau – ein, sich beim Neujahrsempfang vor internationalem Publikum zu präsentieren. 20 Minuten hat Dresden Zeit, um sich mit einem künstlerischen Programm vorzustellen. 20 Minuten für ein aussagekräftiges Bild einer Stadt, die jetzt schon Kulturstadt ist und sich um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“ bewirbt. Keine leichte Aufgabe. „Mit unserer Bewerbung wollen wir den aktuellen Herausforderungen begegnen, die momentan in ganz Europa zu beobachten sind, sich aber in Dresden in besonderem Maße zeigen. Kultur als ewige Konstante unserer Stadt wollen wir dafür bewusst einsetzen. Mit der Präsentation in Brüssel möchten wir einen ersten Eindruck geben, wie wir unter dem Motto ,Neue Heimat Dresden 2025‘ das Kulturhauptstadtjahr ausgestalten wollen,“ erläutert Oberbürgermeister Dirk Hilbert.
„Die Herausforderung bei der Auswahl unseres Bühnenprogramms besteht darin, die Vielfältigkeit zwischen künstlerischer Tradition und Moderne widerzuspiegeln“, ergänzt Annekatrin Klepsch, Beigeordnete für Kultur und Tourismus. „Mit unserem Kulturprogramm haben wir eine prominente Mischung aus dem, was Dresden kulturell zu bieten hat.“

In der Dresdner Präsentation spielt Jan Vogler, Cellist und Intendant der Dresdner Musikfestspiele, aus J. S. Bachs Cello-Suite Nr. 2 in d-Moll, BWV1008 (Prélude und Gigue). Die Dresden Frankfurt Dance Company zeigt zu diesem Beitrag eine Choreographie ihres künstlerischen Leiters Jacopo Godani. Moritz Simon Geist, „Artist in Focus 2018“ des DAVE-Festivals, steht mit „Tripods One“ für die alternative Clubkulturszene der Stadt.
Die Delegation um Oberbürgermeister Dirk Hilbert, bestehend aus genannten Künstlern und weiteren Repräsentanten der Stadt, darunter Gerd Günther (Mitglied im Kuratorium „Kulturhauptstadt Dresden 2025“ und Geschäftsführer von Novaled GmbH) und Joachim Breuninger (Vorsitzender des Fördervereins der „Kulturhauptstadt Dresden 2025“ und Direktor des Dresdner Verkehrsmuseums), spiegelt den interdisziplinären Ansatz der Dresdner Kulturhauptstadtbewerbung.

„Wir befinden uns seit diesem Jahr in der heißen Phase der Bewerbung“, sagt Dr. David Klein, Leiter des Kulturhauptstadtbüros Dresden 2025. „Der Empfang in Brüssel wird eine breite Aufmerksamkeit für die sächsischen Bewerberstädte auf europäischem Parkett erzeugen und so positiv auf den Prozess wirken.“
Bis zum 30. September 2019 muss Dresden die Bewerbung einreichen. Danach folgt ein zweistufiges Auswahlverfahren durch eine unabhängige europäische Jury. Ende 2020 wird die Kulturhauptstadt Europas 2025 durch die Kultusministerkonferenz ernannt. Das Programm „Kulturhauptstädte Europas“ wurde 1985 auf Initiative der damaligen griechischen Kulturministerin Melina Mercouri vom Rat der Europäischen Gemeinschaft ins Leben gerufen. 2025 ist Deutschland neben Slowenien berechtigt, eine Kulturhauptstadt zu nominieren. Bisherige deutsche Kulturhauptstädte waren West-Berlin (1988), Weimar (1999) und Essen (Ruhr.2010). Den Titel „Kulturhauptstadt Europas“ tragen dieses Jahr Matera (Italien) und Plovdiv (Bulgarien).

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