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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/02/pm_012.php 11.02.2019 13:12:10 Uhr 24.04.2019 15:18:23 Uhr
04.02.2019

Zwei neue Rotlicht-Blitzer für mehr Sicherheit

Standorte auf der St. Petersburger Straße und der Stauffenbergallee

Wer bei Rot fährt, wird geblitzt. Das gilt ab voraussichtlich 21. Februar an der Fußgängerampel auf der St. Petersburger Straße, Höhe Lingner Allee in Richtung Pirnaischer Platz und an der Kreuzung Stauffenbergallee/Marienallee in Richtung Waldschlößchenbrücke. „Die beiden Blitzer sollen davor abschrecken, aufs Gaspedal zu drücken, obwohl die Ampel schon auf Rot steht. Das ist unverantwortlich und höchst gefährlich. Beide Ampeln werden täglich von sehr vielen Passanten genutzt, sodass diese Maßnahme für mehr Sicherheit sorgen soll“, so der Erste Bürgermeister Detlef Sittel. Beide Kreuzungen werden auch von Schülerinnen und Schülern genutzt, hier soll auch der sichere Schulweg gestärkt werden.

An den beiden neuen Standorten werden sogenannte Tower der Firma VDS Verkehrstechnik errichtet. Die eingebauten Kameras lösen aus, sobald die Ampel auf Rot geschaltet hat und die in der Fahrbahn eingebauten Sensoren hinter der Haltelinie befahren werden.

Beide Tower werden in dieser Woche aufgebaut. Nach der anschließenden Eichung gehen die Anlagen in Betrieb. Beide Anlagen sind von der Landeshauptstadt gemietet. Die Mietkosten für beide Anlagen zusammen betragen monatlich 5 677 Euro.

Die Landeshauptstadt hat damit nun fünf Blitzer in Betrieb, die Rotphasen in Dresden überwachen. Die drei bereits bestehenden Anlagen registrieren sowohl die Überschreitung der zugelassenen Geschwindigkeit als auch wenn bei Rot die Haltelinie überfahren wird. Außerdem sind 18 reine Geschwindigkeitsmessanlagen in Betrieb. Neben diesen 23 stationären Anlagen verfügt das Ordnungsamt über drei mobile Messanlagen.

Bei der Auswahl der Standorte für stationäre Blitzer als auch beim Einsatz der mobilen Anlagen stehen immer die Sicherheit vor Schulen, Kindergärten oder auch Krankenhäusern sowie Unfallschwerpunkte im Vordergrund. Auf Grundlage der Vorschläge der Unfallkommission, in der auch die Polizei vertreten ist, entscheidet das Ordnungsamt über neue Standorte nachdem die technische Umsetzbarkeit geprüft wurde.

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