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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2019/01/pm_075.php 25.01.2019 12:00:51 Uhr 25.04.2019 20:48:41 Uhr
25.01.2019

Sozialbürgermeisterin Kaufmann besuchte Obdachlosen-Nachtcafé in Dresden-Laubegast

Bürger können Kleidung spenden

„Obdachlose verdienen unsere Solidarität – ohne Wenn und Aber“, so Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann anlässlich ihres Besuchs bei 15 Obdachlosen im ökumenischen Nachtcafé im Stadtteil Laubegast. Die Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen hebt hervor: „Besonders in diesen kalten Tagen brauchen die, die kein Dach über dem Kopf haben, unsere Unterstützung, Zuwendung und Wärme. Seit Jahren stehen die Dresdner Nachtcafés für Nächstenliebe und Solidarität. Dafür danke ich den vielen ehrenamtlich Engagierten ganz herzlich.“

Wer Kleidung für Obdachlose spenden möchte, hat dafür in Dresden verschiedene Möglichkeiten. Eine Übersicht ist auf www.dresden.de/wohnungslosigkeit > Hilfsangebote > Kleidung veröffentlicht.

Hintergrundinformation

Die Nachtcafés sind eine Initiative von Dresdner Kirchgemeinden und der Heilsarmee. Von November bis März öffnen Gemeinden im täglichen Wechsel ihre Türen für Obdachlose. Dort finden sie Ruhe und Aufenthalt, Begegnung und Austausch, Getränke zum Aufwärmen, eine warme Mahlzeit sowie gemeinsames Frühstück. In einigen Nachtcafés besteht die Möglichkeit, sich zu duschen und Wäsche zu waschen. Für den Aufenthalt leisten die Besucher einen symbolischen Beitrag in Höhe von 1 Euro. Geöffnet ist von 20 Uhr bis 7 Uhr. Einlass ist bis 23 Uhr. Die Nachtcafés ergänzen die regulären Hilfeangebote für Wohnungslose in Dresden.

Die Stadt stellt für Wohnungslose in Dresden bis zu 352 Schlafgelegenheiten zur Verfügung. Davon befinden sich 46 Plätze in Gewährleistungswohnungen. Sieben Übergangswohnheime bieten insgesamt 296 Plätze. Hinzu kommen zehn Notfallschlafplätze in der kalten Jahreszeit. Sie ergänzen als kurzfristige Übernachtungsmöglichkeit von 22 Uhr bis 7 Uhr die reguläre Unterbringung in Wohnheimen und Wohnungen. Die Stadt bietet damit Schutz vor Unterkühlung und der Gefahr vor dem Erfrieren. Neben einem sicheren Dach über dem Kopf finden Wohnungslose in den städtischen Wohnheimen außerdem eine niedrigschwellige soziale Betreuung. Die städtischen Schlafplätze vermittelt das Sozialamt. Es hat seinen Sitz an der Junghansstraße 2, 01277 Dresden.

Weitere niedrigschwellige Angebote für wohnungslose Menschen, die von der Stadt unterstützt werden, sind der Tagestreff „Schorsch“, die Straßensozialarbeit von Heilsarmee und Diakonischem Werk sowie die Straßenzeitung DROBS. Im Winter ist die Heilsarmee mit der sogenannten „Kältestreife“ im ganzen Stadtgebiet unterwegs und bietet Obdachlosen an mehreren Treffpunkten warme Getränke und Suppe sowie Begegnung und Gespräche an.

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