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25.01.2019

Neuer Schub für Städtepartnerschaft mit Brazzaville

Oberbürgermeister Dirk Hilbert knüpfte Fäden bei der Kongo-Reise

Die Städtepartnerschaft zwischen Dresden und der kongolesischen Partnerstadt Brazzaville bekommt neuen Schub. Dies ist das Resultat der fünftägigen Reise von Oberbürgermeister Dirk Hilbert in die zentralafrikanische Republik. Mit einer kleinen Delegation war er vom 19. bis zum 23. Januar 2019 unterwegs. Ihn begleiteten unter anderem Stadträtin Anke Wagner (CDU) und Stadtrat Dr. Christian Bösl (Bürgerfraktion) sowie die Intendantin des tjg. theater junge generation, Felicitas Loewe. Es war die erste Reise eines Dresdner Stadtoberhauptes in die afrikanische Partnerstadt seit 1980. Beide Städte sind seit 1975 befreundet. Es ging darum, neue Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit zu finden.

„Mein Amtskollege Christian Roger Okémba und seine Mitarbeiter bereiteten uns einen überaus herzlichen Empfang vor Ort“, berichtet Oberbürgermeister Dirk Hilbert begeistert. „Die Gastfreundlichkeit über unseren ganzen Aufenthalt hinweg war unbeschreiblich. Wir haben sehr eindrucksvolle Tage in Brazzaville verbracht. Die prekären Lebensumstände vieler Einwohner sind erschütternd und viele Bilder bekommt man nicht aus dem Kopf. Auf der anderen Seite strahlen viele Menschen eine solche Herzlichkeit, Gelassenheit und Lebensfreude aus, dass wir uns daran ein Beispiel nehmen können,“ so seine Eindrücke.

Die Dresdner Delegation hatte Gelegenheit, sich ein Bild von der Hauptstadt der Republik Kongo zu machen. Sie besuchte in Brazzaville drei Schulen, darunter das Gymnasium „Lycée Chamninade“, mit dem eine engere Kooperation geplant ist, da die Schüler dort Deutsch lernen. Es fanden ausführliche Gespräche mit der Delegation der Europäischen Union in der Republik Kongo sowie mit dem deutschen Botschafter im Kongo, Klaus-Peter Schick, statt, um die aktuelle Lage des Landes und auch dessen Kultur besser zu verstehen.

Beide Oberbürgermeister sind sich einig darin gewesen, dass die Zusammenarbeit zwischen ihren Städten intensiviert werden soll. In einem gemeinsamen Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre wurden bereits konkrete Aktivitäten genannt, die umgesetzt werden sollen. So könnte beispielsweise ein Expertenteam für Infrastruktur (z. B. Abwasser, Wasserversorgung, Abfall, Straßenbau) nach Brazzaville reisen, um die afrikanische Stadt in diesen Fragen zu beraten und beim Aufbau und der Erneuerung dieser Infrastrukturen zu unterstützen.

Wichtig sind beiden Stadtoberhäuptern auch, Kontakte und Begegnungen von Kindern und Jugendlichen. Durch Schulpartnerschaften, Schülerbegegnungen oder Theaterprojekte sollen Heranwachsende beider Städte die Chance haben, sich kennenzulernen.

Zudem sprach Oberbürgermeister Hilbert bereits die Einladung an Bürgermeister Okémba aus, Ende September (vom 26. bis 29. September 2019) zum Gegenbesuch nach Dresden zu kommen, um hier an der Konferenz „International Dresden Dialogue“ teilzunehmen. 2017 gab es die erste Konferenz dieser Art in Dresden. Über 80 internationale Gäste nahmen teil.

  • Besuch im Lycée Chaminade im Deutschunterricht
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  • Straßenszene in Brazzaville
  • Straßenkunst
  • Gespräch im Rathaus Brazzaville - zwei Männer auf dem Soofa mit Stadtwimpeln vor sich auf dem Tisch
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  • Dirk Hilbert in Brazzaville mit Vertretern der Sapeur Bewegung
Besuch im Lycée Chaminade im Deutschunterricht Besuch im Lycée Chaminade im Deutschunterricht Straßenszene in Brazzaville Straßenkunst Gespräch im Rathaus Brazzaville - zwei Männer auf dem Soofa mit Stadtwimpeln vor sich auf dem Tisch Straßenszene in Brazzaville Dirk Hilbert in Brazzaville mit Vertretern der Sapeur Bewegung

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