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10.01.2019

Neubau des Wasaplatzes beginnt am 14. Januar

Umleitungen der Dresdner Verkehrsbetriebe und eingeschränkter Autoverkehr

Im Rahmen des Projektes „Stadtbahn Dresden 2020“ weitet sich das Baufeld ab Montag, 14. Januar 2019, von der Oskarstraße bis zum Wasaplatz aus. Während der Bauarbeiten sind die Lockwitzer Straße und Wasastraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Der Wasaplatz kann über die Caspar-David-Friedrich-Straße und Kreischaer Straße erreicht werden. Als zusätzliche Alternative gibt es eine Durchfahrt über August-Bebel-Straße und Franz-Liszt-Straße. Dazu wird vorher die vorhandene Bushaltestelle verlegt. Die Verkehrsführung der Buslinien 61, 63, 75 und 85 ändert sich. Die Straßenbahnlinien 9 und 13 werden geteilt.

Ab 4 Uhr treten folgende Umleitungen in Kraft:

Linie 9: Verkehrt von Kaditz kommend wie bisher durch die Innenstadt, über Hauptbahnhof Nord bis zum Lennéplatz. Von dort aus geht es als „13“ weiter über Straßburger Platz, Sachsenallee nach Mickten.

Linie 13: Verkehrt von Mickten planmäßig bis Straßburger Platz und weiter zum Lennéplatz. Von dort aus fahren die Wagen als „9“ über Hauptbahnhof Nord nach Kaditz.

Linie 9/13: Im Osten pendeln die Bahnen als Linie 9/13 von Prohlis über Reicker Straße bis zum Gleisdreieck Hugo-Bürkner-Straße.

EV 9/13: Zwischen Hugo-Bürkner-Straße und Lennéplatz sind Busse als Ersatz unterwegs. Sie fahren über Cäcilienstraße, Altstrehlen und Franz-Liszt-Straße.

Linie 61: Wird zwischen Caspar-David-Friedrich-Straße und Tiergartenstraße über August-Bebel-Straße und Franz-Liszt-Straße umgeleitet.

Linie 63: Fährt Umleitung zwischen Gostritzer Straße und Karcherallee über Lockwitzer Straße, Cäcilienstraße und Rayskistraße.

Linie 75: Verkehrt zwischen Wilhelm-Franke-Straße und Lennéplatz über Teplitzer Straße. In Richtung Stadtzentrum fahren die Busse zunächst über Lockwitzer Straße bis zur Einmündung Lenbachstraße.

Linie 85: Wird zwischen Caspar-David-Friedrich-Straße und Karcheralle umgeleitet. Rich-tung Striesen fahren die Wagen über August-Bebel-Straße, Franz-Liszt-Straße und Tiergartenstraße. Richtung Löbtau geht es über Rayskistraße, Altstrehlen und Heinrich-Zille-Straße.

Im Zuge des Baufortschritts für die neue Stadtbahntrasse auf der Oskarstraße erhält nun auch der Wasaplatz sein neues Gesicht. Dafür erweitert sich das Baufeld auf die Lockwitzer Straße bis zur Einmündung Lannerstraße. Neben den Straßenbahngleisen, die auf der Lockwitzer Straße an die bereits rekonstruierte Trasse Richtung Hugo-Bürkner-Straße angeschlossen werden, sind auch sämtliche Versorgungsleitungen, die Fahrbahnen sowie die Fußwege zu erneuern. Für die Grünanlagen und das kleine Marktareal auf dem Wasaplatz gibt es Gestaltungswünsche, die im Zuge des Gleisbaus umgesetzt werden. Die Haltestellen für Busse und Bahnen entstehen barrierefrei. Sie werden komplettiert durch moderne Unterstände für Fahrgäste, Sitzgelegenheiten, elektronische Abfahrtstafeln und Ticketautomaten. Einschließlich der bereits begonnenen Trasse über Tiergartenstraße und Oskarstraße werden rund 1 100 Meter Doppelgleis sowie 116 Meter Einfachgleis für die Straßenbahn verlegt. Als Bauform kommt die so genannte feste Fahrbahn zum Einsatz. Dabei werden die Schienen vibrationsgedämmt auf einem Betonuntergrund befestigt. Diese Variante hat sich als leise und lange haltbar bewährt. Während abgefahrene Schienen später mit wenig Aufwand gewechselt werden können, bleibt der Untergrund bis zu 60 Jahre stabil. Voraussichtlich im Juni 2019 soll die Straßenbahn auf der neuen Trasse verkehren und dabei am Haltepunkt Strehlen den bequemen Umstieg von und zur S-Bahn herstellen. Nach der Freigabe folgen der Ausbau des Altgleises auf der Wasa- und Franz-Liszt-Straße und die grundhafte Erneuerung der Fahrbahnen und Gehwege in diesem Bereich.

Infocontainer für Anwohner und Gewerbetreibende

Anwohner und Gewerbetreibende können sich mit Fragen, Wünschen oder Kritik immer donnerstags von 16 Uhr bis 18 Uhr im Infocontainer am Gustav-Adolf-Platz an die Vertreter der Oberbauleitung wenden. Alternativ kann auch eine E-Mail an oskarstraße@dvbag.de gesendet werden. Die vorübergehende Einschränkung der Zugänglichkeit von Läden oder Grundstücken wird im Vorfeld mit den Betroffenen abgestimmt.

Teilprojekt „Stadtbahn Dresden 2020“

Die Baustelle ist Bestandteil des vom Stadtrat beschlossenen Projektes „Stadtbahn Dresden 2020“. Begonnen wurde am 1. März 2017 mit dem Abschnitt zuerst auf der Oskarstraße. Aufgrund eines Verfahrensfehlers der Genehmigungsbehörde Landesdirektion Sachsen stellte das Sächsische Oberverwaltungsgericht die aufschiebende Wirkung einer Klage fest. Für die bereits begonnene Baustelle der Landeshauptstadt Dresden und der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) bedeutete das einen mehr als 14-monatigen Baustopp, bevor am 6. Juli 2018 weitergebaut werden konnte. Ursprünglich waren für das Bauprojekt Gesamtkosten in Höhe von 16,7 Millionen Euro geplant. Durch die Unterbrechung haben sich sowohl der Bauablauf als auch der Bauzeitraum erheblich verändert. Auf die Bauherrengemeinschaft, bestehend aus Landeshauptstadt Dresden, Drewag Netz, Stadtentwässerung und DVB kommen insgesamt über fünf Millionen Euro Mehrkosten zu. Davon entfallen fast vier Millionen auf die DVB.

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