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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/12/pm_004.php 03.12.2018 17:39:40 Uhr 15.12.2018 11:32:07 Uhr
03.12.2018

Mehr Menschen nutzen das Dresdner Sozialticket 

Bürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann freut sich über die Erfolgsgeschichte 


Das Dresdner Sozialticket erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer mehr Menschen mit Dresden-Pass steigen auf Busse und Bahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe AG um. Durchschnittlich 16 798 Dresdnerinnen und Dresdner haben das Sozialticket in den letzten zwölf Monaten genutzt. Im Jahr davor waren es 15 655 Nutzerinnen und Nutzer. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 7 Prozent. Die Stadt stellte dafür zwischen November 2017 und Oktober 2018 insgesamt über 2,4 Millionen Euro (2 414 906,35 Euro) bereit. „Das Dresdner Sozialticket ist ein Paradebeispiel für soziale Teilhabe und Nachhaltigkeit. Es ist gut für die Menschen mit geringem Einkommen und gut für die Luftreinhaltung und den Klimaschutz in unserer Stadt. Das verdient, weiter gefördert zu werden“, resümiert Dr. Kristin Klaudia Kaufmann, Beigeordnete für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Wohnen. Das Sozialticket ist an den Dresden-Pass für Einwohnerinnen und Einwohner mit geringem Einkommen geknüpft. Fahrten mit umweltfreundlichen öffentlichen Verkehrsmitteln in Dresden werden dadurch bis zu 50 Prozent günstiger. Die Monatskarte kostet im Abonnement nur die Hälfte des normalen Tarifs von 61,50 Euro. Der Stadtrat hatte die höhere Rabattierung zum 1. November 2015 beschlossen. Für 2019 und 2020 hat die Stadt 2 890 000 Euro bzw. 3 288 000 Euro im aktuellen Haushaltsplanentwurf für das Sozialticket veranschlagt. „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben darf nicht am Geldbeutel scheitern“, betont Dr. Kristin Klaudia Kaufmann. „Der Dresden-Pass garantiert mit seinem Sozialticket nachhaltige Mobilität für Jung und Alt in der Landeshauptstadt. Auch für Kinder kann der Dresden-Pass beantragt werden. Senioren mit kleinem Budget sollten ihn ebenfalls nutzen.“ Der Dresden-Pass ist eine freiwillige Leistung der Landeshauptstadt Dresden. Derzeit gibt es rund 26 600 Personen mit Dresden-Pass, darunter 7 000 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

Drei häufig gestellte Fragen zum Dresdner Sozialticket


1. Welche Ermäßigungen gelten beim Fahrkarten-Kauf genau? 

Inhaberinnen und Inhaber eines Dresden-Passes erhalten einen Rabatt auf bestimmte Fahrkarten der Dresdner Verkehrsbetriebe AG (DVB). 
Derzeit gibt es folgende Ermäßigungen je Ticket im Normaltarif (sog. Sozialticket):
Bar-Monatskarte A1: 25 Prozent
Abo-Monatskarte A1: 50 Prozent
Abo-Monatskarte B: 50 Prozent auf den Kostenanteil für die Tarifzone Dresden
4er-Karte: 25 Prozent
Bar-Monatskarten und 4er-Karten können gegen Vorlage des Dresden-Passes in den Servicebüros der DVB erworben werden und sind auf andere Dresden-Pass-Inhaber übertragbar. 9-Uhr-Monatskarten und Fahrkarten in anderen Preisstufen sind nicht als Sozialticket erhältlich. Bei Kontrollen in Bussen und Bahnen muss zusätzlich zum Sozialticket der Dresden-Pass vorgezeigt werden.
Daneben gibt es einen sozialen Rabatt für Tickets im ermäßigten Tarif (sog. Mobilitätszuschuss):
Bar-Monatskarte: 25 Prozent
Abo-Monatskarte: 50 Prozent
Der Mobilitätszuschuss setzt voraus, dass der Antragsteller einen gültigen Dresden-Pass und eine aktuelle Kundenkarte der DVB AG besitzt, keinen Anspruch auf Zuschuss zur Schülerbeförderung aus dem Bildungs- und Teilhabepaket hat, zwischen 6 und 25 Jahren alt ist und sich ab vollendetem 14. Lebensjahr in schulischer oder beruflicher Ausbildung befindet. Der Mobilitätszuschuss muss bei den Dresden-Pass-Mitarbeitern im Sozialamt beantragt werden.
Schwerbehinderte Menschen oder Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre mit Dresden-Pass können den kostenlosen mobilen Begleitservice der DVB nutzen (MOSE). Als Nachweis der Schwerbehinderteneigenschaft (§ 69 SGB IX) dient der Schwerbehindertenausweis.

2. Wo ist der Dresden-Pass überhaupt zu bekommen?
Der Dresden-Pass muss beim Sozialamt beantragt werden. Für den Pass muss ein aktuelles Foto eingereicht werden. Zusätzliche Kosten entstehen für den Antrag nicht. Das Antragsformular ist im Internet unter www.dresden.de/dresden-pass, in den zehn städtischen Bürgerbüros und im zentralen Sachgebiet Dresden-Pass in der Junghansstraße 2, 01277 Dresden, erhältlich. Der Dresden-Pass muss grundsätzlich persönlich im Sachgebiet Dresden-Pass abgeholt werden. Sprechzeiten: Dienstag und Donnerstag 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr.

3. Wie lange gilt der Dresden-Pass?
Der Dresden-Pass ist ab dem Tag der Ausstellung maximal ein Jahr gültig. Danach kann eine Verlängerung beantragt werden. Rückwirkend können keine Leistungen in Anspruch genommen. werden. Der Dresden-Pass ist nicht auf andere Personen übertragbar.

Weitere Informationen: www.dresden.de/dresden-pass

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