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23.11.2018

Kein Mensch in Dresden muss ohne Obdach sein – Hilfen und Angebote im Winter

Sozialamt vermittelt Schlafplätze

Im Winter müssen Menschen, die keine Wohnung haben und auf der Straße leben, nicht im Freien übernachten. Für Wohnungslose stehen in Dresden bis zu 352 Schlafgelegenheiten zur Verfügung. Davon befinden sich 46 Plätze in so genannten Gewährleistungswohnungen. Sieben Übergangswohnheime bieten insgesamt 296 Plätze. Hinzu kommen zehn Notfallschlafplätze in der kalten Jahreszeit. Sie ergänzen als kurzfristige Übernachtungsmöglichkeit von 22 bis 7 Uhr die reguläre Unterbringung in Wohnheimen und Wohnungen. Die Stadt bietet damit Schutz vor Unterkühlung und der Gefahr vor dem Erfrieren. Neben einem sicheren Dach über dem Kopf finden Wohnungslose in den städtischen Wohnheimen außerdem eine niedrigschwellige soziale Betreuung.

„Kein Mensch in unserer Stadt muss ohne Obdach sein“, erklärt Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann und verweist auf die städtischen Schlafplätze. Sie werden durch das Sozialamt vermittelt. Die Behörde hat ihren Sitz an der Junghansstraße 2, 01277 Dresden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dienstags und donnerstags, jeweils von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr persönlich erreichbar. Anrufe werden unter 0351-4884981 entgegengenommen. Außerhalb der Sprechzeiten des Sozialamts können sich Wohnungslose an das im Stadtteil Pieschen gelegene Übergangswohnheim Hubertusstraße 36 c, 01129 Dresden, wenden. Die Notaufnahmestelle ist mit der Straßenbahnlinie 3 sowie den Buslinien 64 und 70 erreichbar (Haltestelle Hubertusplatz), telefonisch unter 0351-20921948.

Außerdem bieten die so genannten Nachtcafés Übernachtungsmöglichkeiten für erwachsene Obdachlose. Die Nachtcafés sind eine Initiative von Dresdner Kirchgemeinden und dem Diakonischen Werk – Stadtmission Dresden e. V. Von November bis März öffnen Gemeinden im täglichen Wechsel ihre Türen für Obdachlose. Dort finden sie Ruhe und Aufenthalt, Begegnung und Austausch, Getränke zum Aufwärmen, eine warme Mahlzeit sowie ein gemeinsames Frühstück. In einigen Nachtcafés besteht die Möglichkeit, sich zu duschen und Wäsche zu waschen. Für den Aufenthalt leisten die Besucher einen symbolischen Beitrag von einem Euro. Geöffnet ist von 20 Uhr bis 7 Uhr. Einlass bis 23 Uhr. Die Nachtcafés ergänzen die regulären Hilfeangebote für Wohnungslose.

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