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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/11/pm_002.php 01.11.2018 14:55:09 Uhr 15.11.2018 21:14:28 Uhr
01.11.2018

Dresdner Delegation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst besucht China

Bis zum 2. November 2018 reist eine Dresdner Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kunst nach China. Sie nehmen an der 2018 Sino-German SME Cooperation and Communication Conference (Deutsch-Chinesische Kommunikations- und Kooperationskonferenz für kleine und mittlere Unternehmen) in Jinan teil. Unter dem Motto „Gather Intelligence for Innovation, Energize Industries for Future” bietet die Konferenz Experten und Fachleuten aus Wissenschaft und Industrie eine Plattform für den Gedankenaustausch und die Präsentation der neuesten wissenschaftlichen und technischen Fortschritte. Themenschwerpunkte sind u. a. Industrie 4.0 und Intelligente Fertigung, Künstliche Intelligenz und Big Data, Förderung von Talenten und Fachkräftegewinnung sowie Life Sciences (Lebenswissenschaften). Bei dem Forum werden rund 2 000 Teilnehmer erwartet, darunter auch viele internationale Gäste beispielsweise aus Deutschland, Finnland, Schweiz, Österreich, Holland und Israel.

Die Dresdner Delegation trifft mit hochrangigen Regierungsvertretern der Provinz Shandong, der drittgrößten Wirtschaftsprovinz in China, und der Stadt Jinan zusammen. Sie lernen außerdem die Hightech-Zone Jinan kennen. Dort arbeiten 30 000 Unternehmen in zehn verschiedenen Industrieparks. Zudem ist eine Veranstaltung geplant, bei der Kooperationen mit potentiellen chinesischen Partnern und ein direkter Austausch angebahnt werden. „Ziel der Konferenzreise ist es, wertvolle Kooperationen zwischen Dresdner und chinesischen Unternehmen und Organisationen aufzubauen sowie die bestehenden zu vertiefen. China bietet als Tor zum Osten langfristige Wachstumsaussichten – nicht nur für global agierende Unternehmen, sondern auch für international ausgerichtete kleine und mittlere Unternehmen“, sagt Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden. „China ist der größte sächsische Exportpartner und spielt natürlich auch für unsere Mitglieder eine wichtige Rolle. Mit der Teilnahme an der 2018 Sino-German Cooperation & Communication Conference möchten auch wir unsere Kompetenzen stärken, um zukünftig entsprechende Geschäftsbeziehungen noch besser unterstützen zu können“, ergänzt Frank Bösenberg, Geschäftsführer Silicon Saxony Management GmbH.

Unter Führung der Dresdner Wirtschaftsförderung sind auf der Reise u. a. dabei: Dresden Aerospace AG, Deutsche Werkstätten Hellerau, EA Systems Dresden GmbH, Fraunhofer-Institute für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, Institut für Luft- und Kältetechnik gGmbH, paulsberg - Agentur für Markenkommunikation, STRABAG Umwelttechnik GmbH, Silicon Saxony, Teletronic Rossendorf GmbH, VCDB VerkehrsConsult Dresden-Berlin GmbH und Dresden Marketing GmbH.

Das Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden und die Hightech-Zone Jinan haben die Zusammenarbeit der Mikroelektronik-Cluster beider Städte in den vergangenen Jahren vorangetrieben sowie bereits 2013 eine Geschäftsplattform zur Unterstützung von Hochtechnologie-Unternehmen initiiert. Aufbauend auf bestehenden Beziehungen wurde damals das Jinan - Dresden Kontaktbüro im Technopark Nord eröffnet. Es möchte sowohl chinesische als auch deutsche Unternehmen bei der Gestaltung ihres Auslandsengagements beraten. „Als Brücke zwischen China und Deutschland helfen wir den kleinen und mittleren Unternehmen aus Jinan und Deutschland, die Hürden des Findens und Kennenlernens soweit wie möglich abzusenken und damit potentielle Kooperationspartner unkompliziert zusammenzubringen. Auch im Bereich von Kultur und Wissenschaft kommen zunehmend Kontakte über unser Jinan - Dresden Kontaktbüro zustande. Mit den jährlichen Konferenzen in Jinan, wo vor allem der Informationsaustausch und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt stehen, bieten wir für Unternehmen aus Deutschland günstige Gelegenheiten, sich dem chinesischen Markt bzw. chinesischen Kooperationspartnern zu nähern“, so Bernd Matthes, Leiter des Jinan - Dresden Kontaktbüros.

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