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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/10/pm_090.php 24.10.2018 16:41:58 Uhr 15.11.2018 21:15:46 Uhr
24.10.2018

Erster Bürgermeister Detlef Sittel in Skopje

Dresdner Delegation drei Tage in der Dresdner Partnerstadt

Seit Mittwoch, 24. Oktober 2018, besucht der Erste Bürgermeister Detlef Sittel mit einer kleinen Delegation die Dresdner Partnerstadt Skopje, um die Beziehungen beider Städte auszubauen. Auf der 3-tägigen Reise wird er von Andreas Rümpel, den Amtsleiter des Brand- und Katastrophenschutzes, begleitet. Ziel ist es, sich zum Katastrophenschutz auszutauschen und konkrete Kooperationsprojekte zwischen den Feuerwehren der beiden Partnerstädte voranzubringen. Bereits 2012 waren Vertreter der Dresdner Feuerwehr in Skopje und schulten ihre Kollegen zur Wasserrettung vor Ort. Beim Gegenbesuch der Skopjer Kameraden in Dresden konnten diese an verschiedenen Geräten der Feuerwehr Dresden geschult werden und eine Überblick erhalten über die Struktur der Feuerwehr in Dresden.

"Die öffentliche Sicherheit spielt in unserer Zeit eine besondere Rolle. Es ist wichtig, sich mit Vertretern unserer Partnerstädte auszutauschen, von der Erfahrungen der anderen zu lernen und die Kontakte zu pflegen,“ sagt der Erste Bürgermeister Detlef Sittel, Beigeordneter für Ordnung und Sicherheit der Landeshauptstadt Dresden.

Neben diesen Themen stehen im Besuchsprogramm der Dresdner Delegation auch Gespräche mit dem stellvertretenden Bürgermeister Enver Malichi sowie der Besuch der deutschen Botschaft in Skopje. Außer um Fragen der Sicherheit wird es auch um den internationalen Kulturaustausches und natürlich Dresdens Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2025 gehen. Zudem soll im Rahmen eines Schulbesuches die Möglichkeit eines Schüleraustausches sondiert werden. Nicht zuletzt werden sich die Gespräche um das Thema Smart City drehen, da Skopje und Dresden neben Valencia und Antalya Mitglieder in einem internationalen Konsortium des EU-Projektes MachtUP sind, welches sich mit smarter und nachhaltige Stadtentwicklung beschäftigt.

Am 6. November 1967 wurde die Vereinbarung über die Städtepartnerschaft mit Skopje in Dresden unterzeichnet. Damit wurde die mazedonische Hauptstadt nach St. Petersburg, Coventry und Breslau die vierte Partnerstadt Dresdens. Die Tatsache, dass Dresden am 13. Februar 1945 durch den Krieg und Skopje am 26. Juli 1963 durch ein Erdbeben zerstört wurden, verband diese beiden Städte. Das Erdbeben und die Idee des Wiederaufbaus standen am Anfang der Partnerschaft zwischen der Stadt am Vardar und Elbflorenz, die nun seit mehr als vierzig Jahren besteht. Nach dem Erdbeben 1963, als Skopje völlig zerstört war und Hilfe aus aller Welt bekam, lernten die Mazedonier auch das Deutsche Rote Kreuz der DDR kennen, dessen Generalsekretariat in Dresden war. Vier Jahre später, 1967, wurde die Städtepartnerschaft vereinbart.

Im Februar 1995 erneuerten die beiden Stadtoberhäupter Dr. Herbert Wagner und Goran Nikolovski die Vereinbarung über die Zusammenarbeit. Damit kamen die Beziehungen zu der alten Kulturstadt wieder in Schwung.

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