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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/09/pm_037.php 17.09.2018 11:14:46 Uhr 23.09.2018 07:24:01 Uhr
10.09.2018

Von der Meinungsfreiheit zur Grenzüberschreitung

Diskussionsforum „Streitbar!“ geht in die zweite Runde

Die Diskussionsreihe „Streitbar!“ geht in die nächste Runde. Das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 und die Städtischen Bibliotheken Dresden laden am Montag, 17. September, 19.30 Uhr, zur Veranstaltung “Streitbar! – Von der Meinungsfreiheit zur Grenzüberschreitung“ in den Kulturpalast Dresden, Schloßstraße 2, ein. Die Veranstaltung findet im Konzertsaal des Kulturpalastes statt. Kostenfreie Eintrittskarten (maximal zwei pro Person) sind am Ticketschalter der Dresdner Philharmonie im Kulturpalast Dresden, Schloßstraße 2, erhältlich. Über die Grenzen der Meinungsfreiheit diskutieren der Schriftsteller Marcel Beyer, der Theologe Frank Richter und der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen. Andreas Berger, Leiter Kultur MDR-Sachsen, übernimmt die Moderation.

Grenzenlos und bedingungslos?
Der technologische Fortschritt verändert nicht nur die Form unserer tagtäglichen Kommunikation, sondern auch unsere zwischenmenschlichen Beziehungen. Digital vernetzt kommunizieren wir permanent und überall. Diese digitale Interaktion bietet indes nicht nur grenzenlose Möglichkeiten. Sie zeigt sich immer häufiger schrankenlos, vielfach entmenschlicht, auch im Hinblick auf die aktuellen Ereignisse in Chemnitz. Wo beginnt und wo endet Meinungsfreiheit? Muss man allen zuhören und mit allen reden? „Mit der Veranstaltungsreihe ,Streitbar!‘ möchte das Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025 eine kontroverse Diskussion anregen. Sie soll Raum geben, um gemeinsam mit der Öffentlichkeit die Basis für eine neue Kultur des Miteinanders auszuhandeln. Dieses Ziel verfolgt die Bewerbung Dresdens zur Kulturhauptstadt Europas 2025“, erläutert Stephan Hoffmann, Leiter Kulturhauptstadtbüro Dresden 2025.

Live-Übertragung der Debatte
Erst im März dieses Jahres trafen die Schriftsteller Uwe Tellkamp und Durs Grünbein aufeinander und erzeugten mit ihrer Diskussion, die live übertragen wurde, eine bundesweite Debatte. Auch die Diskussion am 17. September wird über einen Livestream online übertragen. Die Veranstaltungsräume sind rollstuhlgerecht und die Veranstaltung selbst wird in Gebärdensprache gedolmetscht.

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