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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/08/pm_096.php 30.08.2018 15:43:09 Uhr 20.09.2018 15:36:35 Uhr
30.08.2018

Blick bis ins Osterzgebirge

Neue Aussichtstafel auf Bismarcksäule informiert über markante Landschaftspunkte im Süden

Seit heute, Donnerstag, 30. August 2018, können sich Besucher des Aussichtsturmes Bismarcksäule in Dresden-Räcknitz auf einer neuen Tafel darüber informieren, welche markanten Punkte sie beim Blick Richtung Süden sehen. Marco Böber, Vorsitzender des Bismarckturm Dresden e. V., enthüllte die Aussichtstafel „Süd“ gemeinsam mit Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, sowie Dr.-Ing. Christoph Menzel, Vorstand der Wohnungsgenossenschaft „Glückauf“ Süd Dresden e. G. (WGS e. G.). Drei gravierte Edelstahlplatten zeigen zusammen über 20 Fernziele in Richtung Osterzgebirge mit Namen und Entfernung an, darunter zum Beispiel die Babisnauer Pappel. Seit Oktober 2017 gibt es bereits eine Aussichtstafel in Richtung Norden, die markante Punkte im Dresdner Stadtgebiet und an den Nordhängen des Elbtals erläutert.

„Seit der Eröffnung der Bismarcksäule im August 2008 bemühen wir uns um die Herstellung dieser Tafeln, damit wir die Besucher über die Aussichtspunkte informieren können. Nachdem im vergangenen Jahr endlich die erste Aussichtstafel mit der Stadtansicht eingeweiht werden konnte, freuen wir uns sehr darüber, unseren Besuchern nun auch Informationen zu den Fernzielen über die südliche Dresdner Stadtgrenze hinaus geben zu können“, so Marco Böber. Die Herstellung der Aussichtstafel für Süden kostete rund 2 300 Euro und war nur mit finanzieller Unterstützung der WGS e. G. möglich. Detlef Thiel, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, bedankte sich für dieses Engagement und hob hervor, dass „das Gemeinschaftswerk zur Unterstützung des Aussichtsturms Bismarcksäule bereits seit 2003 besteht und es mit seinen Bemühungen bis zum heutigen Tag dazu beiträgt, diesen besonderen Ort zu erhalten und schöner zumachen. Ich freue mich darüber, dass den Dresdner Bürgerinnen und Bürgern dieser Aussichtsturm für tolle Ausblicke auf ihre Stadt und deren Umgebung offen steht.“

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 9. September 2018, findet in der Zeit von 11 bis 18 Uhr das Turmfest statt. Besucherinnen und Besucher haben dabei die Gelegenheit bei Führungen, Gastronomie und Rahmenprogramm den Turm zu besteigen und sich anhand der neuen Tafeln beim Blick in die Ferne zu orientieren.

Aussichtsturm Bismarcksäule
Der Aussichtsturm Bismarcksäule Dresden befindet sich auf dem Moreauweg 1 in 01217 Dresden.
Geöffnet ist der Turm von Donnerstag bis Sonntag und an Feiertagen 10 Uhr bis 18 Uhr, am 31. Dezember bleibt er geschlossen. Zu den Öffnungszeiten betreuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk (SUFW) den Aussichtsturm und beantworten Fragen der Besucher. Eine barrierefreie Aussicht über die Stadt ist vom Rundweg am Fuß des Turmes möglich (Auffahrt über eine Rampe). Der Eintritt ist frei. Die Landeshauptstadt Dresden bittet um Spenden für die Finanzierung weiterer Projekte des Bismarckturms.

Zur Geschichte der Bismarcksäule
Der Architekt Wilhelm Kreis (1873–1955) entwarf die Bismarcksäule auf der Räcknitzhöhe. Der Turm ist 23 Meter hoch. 128 Stufen führen seit dem Jahr 2008 zur Aussichtsplattform. Ursprünglich war der Turm nicht als Aussichtsturm, sondern als Feuersäule zu Ehren des ersten Reichskanzlers Otto von Bismarck (1815–1898) vorgesehen. Die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen basieren auf der im Jahr 2003 gegründeten Studenteninitiative (aus der der Verein Bismarckturm Dresden e. V. hervorging) und einer Gemeinschaft, in der sich neben der Landeshauptstadt Dresden und dem Bismarckturm Dresden e. V. zahlreiche Unternehmen und Dresdner Bürgerinnen und Bürger zusammenfanden. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft engagiert sich der Verein Bismarckturm Dresden e. V. auf vielfältige Weise für den Aussichtsturm. So wurden seit 2008 unter anderem neun Ausstellungstafeln angebracht, die geschichtliche Ereignisse im Zusammenhang mit der Bismarcksäule thematisieren. Außerdem gibt es Führungen und Veranstaltungen. Pro Jahr besuchen etwa 15 000 Gäste den Aussichtsturm Bismarcksäule.

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