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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/05/pm_082.php 29.05.2018 10:34:40 Uhr 26.09.2018 01:53:20 Uhr
24.05.2018

DANKESCHÖN

Fliegerbombe ist nicht mehr gefährlich – Bürgerinnen und Bürger können zurück in ihre Wohnungen

Die Fliegerbombe, die am Dienstag, 22. Mai 2018, in Löbtau gefunden wurde, ist entschärft. Nach vielen Stunden ist es den Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes gelungen, sie unschädlich zu machen. Zuvor mussten rund 9 000 Anwohnerinnen und Anwohner evakuiert und ein Schutzwall als Dämmung gegen eine mögliche Detonation errichtet werden.
Oberbürgermeister Dirk Hilbert: „Ich bin erleichtert und froh, dass die Fliegerbombe niemandem mehr schaden kann. Dieser Bombenfund und der anschließende Einsatz zur Entschärfung waren außergewöhnlich. Geduldig haben die Menschen, die ihre Wohnungen und Häuser verlassen mussten, diese nicht einfache Situation bewältigt. Ich bin überwältigt, wie viele Dresdnerinnen und Dresdner in den letzten Tagen Menschen bei sich aufgenommen haben. Ein großes Dankeschön an alle Einsatzkräfte. Sie haben zu jedem Zeitpunkt absolut professionell gehandelt und haben unser aller Respekt verdient.“

An den drei Tagen waren mehr als 590 Feuerwehr- und Rettungskräften sowie Mitarbeiter der Dresdner Stadtverwaltung im Einsatz. Hinzu kamen mehr als 1 200 Polizeibeamte, darunter von der Bundespolizei, der Thüringer Polizei sowie der Sächsischen Bereitschaftspolizei. Aus der Spätschicht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes (GVD) des Ordnungsamtes wurde am Dienstag aufgrund des Bombenfundes eine Nachtschicht. 30 Bedienstete des GVD haben in der Nacht von Dienstag, 22. Mai bis Mittwoch 23. Mai bis 8.30 Uhr die Evakuierungsmaßnahmen unterstützt. Das Bürgertelefon war von Dienstag, 22. Mai, 22 Uhr bis Donnerstag, 24. Mai, 18 Uhr rund um die Uhr besetzt, in je vier Schichten mit drei bis vier Personen am Telefon, plus Chef von Dienst und zwei Personen Internet/ Soziale Medien. Insgesamt gab es etwa 6400 Anrufe.

Wir danken den Fachleuten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst, allen Polizisten und den vielen Helfern der Rettungsdienste und der Feuerwehr. Wir danken den Fahrerinnen und Fahrern der DVB. Viele meldeten sich am freien Tag, um Dienstleistungen für selbst evakuierte Kollegen zu erbringen oder mit zusätzlichen Wagen bei der Evakuierung der Dresdner zu helfen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellten neun Sonderbusse und zwei Straßenbahnen für die Evakuierung bereit. Danke auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Bürgertelefonen und besonderen Dank an die vielen Hilfsangebote der Dresdnerinnen und Dresdner. Danke an alle Bewohnerinnen und Bewohner des betroffenen Stadtteils und der gesamten Stadt.

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