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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/04/pm_086.php 27.04.2018 14:07:11 Uhr 20.05.2018 19:24:06 Uhr
25.04.2018

Dresdner Smart City-Experten zum Austausch in Antalya

Am Donnerstag 26. April und Freitag, 27. April 2018 reist eine Dresdner Delegation unter Leitung von Dr. Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, nach Antalya (Türkei). Ziel der Reise ist, die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten im Rahmen des Europäischen Smart City-Projektes „MAtchUP“ weiter auszubauen. Zu der Abordnung gehören mehrere Vertreter der Dresdner Projektpartner von EA Systems Dresden GmbH, DREWAG - Stadtwerke Dresden GmbH, Dresdner Verkehrsbetriebe AG, TU Dresden sowie Vonovia. Dr. Franke trifft sich u. a. mit Mehmet Yiðit, dem Smart City Berater des Bürgermeisters von Antalya, und Serdar Yümlü, Leiter Geschäftsfeldentwicklung bei SAMPAS, einer türkischen IT-Beratungsfirma die das EU-Projekt in Antalya steuert. „Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch. Von Antalya erwarten wir uns einen neuen Schub bei der Suche nach praktikablen Lösungen für unsere Smart City-Vorhaben in Dresden“, so Franke im Vorfeld der Reise.

Antalya und Dresden sind gemeinsam mit Valencia (Spanien) sogenannte Lighthouse Cities in dem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt. Während in Dresden der Stadtteil Johannstadt durch die Kombination mit weiteren Stadtentwicklungsmaßnahmen zu einem intelligenten und energieeffizienten Stadtquartier entwickelt werden soll, entsteht in Antalya ein gänzlich neuer Stadtteil, in dem Smart City-Technologien zum Einsatz kommen sollen. Im geplanten Kepez Santral-Gebiet werden 795 000 Quadratmeter Wohnfläche, 305 000 Quadratmeter Einzelhandel und 260 000 Quadratmeter Erholungsfläche entstehen. Von Beginn an wird hier auf einen hohen Energiestandard geachtet. Wie in der Dresdner Johannstadt soll erneuerbare Energie nutzbar gemacht werden. So soll Photovoltaik im Sommer für die Kühlung genutzt werden, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Zudem wird eine intelligente Straßenbeleuchtung zum Einsatz kommen, bei der die Lichtgestaltung öffentlicher Räume durch dynamisches Licht optimiert wird. Gleichzeitig werden dabei Energieverbrauch und Lichtverschmutzung minimiert. Und auch der Ausbau von Elektromobilität und die Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr wird eine große Rolle spielen.

Fortlaufend aktuelle Informationen zum Projekt MAtchUP bietet die Webseite www.dresden.de/matchup

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