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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/04/pm_070.php 24.04.2018 16:42:10 Uhr 20.05.2018 19:18:39 Uhr
20.04.2018

Dresdner Osten bekommt neue Kleingartenanlage

Erster Tag der offenen Tür am Sonntag, 22. April

Zum Start in die Gartensaison bekommt der Dresdner Osten eine neue Kleingartenanlage. Die Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen und der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft, Detlef Thiel, übergeben die etwa 6 000 Quadratmeter große Fläche in Großzschachwitz offiziell am Montag, 23. April 2018, an Frank Hoffmann, den Ersten Vorsitzenden des Stadtverbandes "Dresdner Gartenfreunde" e. V.

Interessenten können sich bereits am Sonntag, 22. April von 10 Uhr bis 12 Uhr einen ersten Eindruck verschaffen. Diesen Sonntag und an allen weiteren Sonntagen bis Juli zur gleichen Zeit gibt es einen Tag der offenen Tür. Gartenfreunde sind herzlich eingeladen auf die Pirnaer Landstraße, zwischen den Grundstücken 244 und 248, gegenüber dem Nettoparkplatz Kreuzung Bahnhofstraße, Pirnaer Landstraße. Wer Interesse an einem Kleingarten in dieser neuen Kleingartenanlage hat, kann sich an die Geschäftsstelle der „Dresdner Gartenfreunde“ e. V., Erna-Berger-Straße 15, 01097 Dresden, Telefon (0351) 8967 8700 oder E-Mail kontakt@stadtverband-dresden.de wenden. Informationen auch unter www.dresden.de/kleingaerten

Gerade als Umweltbürgermeisterin weiß Frau Jähnigen, dass das Gärtnern in Dresden besonders bei jungen Menschen großen Zuspruch hat: "Ich bin sehr froh über diese neue Anlage. Hier wird naturnahes Gärtnern groß geschrieben. Wer alte Kartoffelsorten, immer seltener werdende heimische Kräuter, Blumenstauden und Beerensträucher im Garten hat, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes. Auch Bienen, Schmetterlinge und Vögel werden sich darüber freuen. Die neue Kleingartenanlage kann so ein Beitrag gegen das Insektensterben werden".

Einen Namen hat die Anlage schon: „Aronia“. Dabei handelt es sich um ein vor allem in Sachsen kultiviertes Wildobst. Das Konzept berücksichtigt besonders die Belange des Umwelt- und Naturschutzes sowie der Landschaftspflege. So soll möglichst wenig Boden versiegelt sein und sparsam mit natürlichen Ressourcen umgegangen werden. Hohe Artenvielfalt der einheimischen Fauna und Flora, auf der Grundlage des Bundeskleingartengesetzes ist gewünscht. Der Vorsitzende des Kleingärtnervereines "Flora I" e. V., Herr Kaiser wird in der Aufbauphase gern Kleingärtner leiten und seine langjährigen Erfahrungen einbringen.

"Vertraglich ist diese Fläche für den Stadtverband schon seit Januar 2018 gesichert. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft hat die ehemalige Grünfläche zur kleingärtnerischen Nutzung hergerichtet. Ein neuer Zugang, die Begrenzungen sowie ein Wegesystem sind geschaffen worden. Alle 18 Gärten haben einen Wasser- und Stromanschluss“, so Thiel.

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