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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/03/pm_039.php 16.03.2018 09:57:18 Uhr 18.06.2018 09:13:56 Uhr
13.03.2018

Stadt berät Senioren im Alltag und zum Krankheitsbild Demenz

Angebote für Betagte und ihre Angehörigen vorgestellt

Plakatmotiv "Ist heute Montag oder Dezember?" Hand putzt Brille mit Wurstscheibe
© Gestaltung: Jule Demel / Foto: Ellen Türke

Senioren sind Thema zweier City-Light-Plakate, die aktuell auf über 250 Werbeflächen in Dresden zu sehen sind. Sie stellen Beratungs- und Hilfsangebote der Landeshauptstadt vor: Schulungen zum Thema Demenz und das Seniorentelefon. Die Stadt thematisiert auch auf ihrer Facebook-Seite am Freitag, 16. März, das Seniorentelefon. Darüber hinaus gibt die Stadt monatlich die Dresdner PlusZeit, den Veranstaltungskalender für das reife Semester heraus. Auch hier geht es im März um Demenzschulungen.

Demenz

Mit dem demografischen Wandel und der immer älter werdenden Bevölkerung nimmt die Zahl der demenzerkrankten Menschen auch in Dresden zu. Derzeit leben hier rund 16.000 Menschen mit dieser Krankheit.
Um Menschen für Demenzerkrankte zu sensibilisieren, macht die Landeshauptstadt Dresden das Thema in Dresden öffentlich und transparent. Sie bietet kostenfreie Schulungen an. Dabei wird Wissen zum Krankheitsbild, zu Kommunikation und Umgang mit demenzerkrankten Menschen und zu wohnortnahen Beratungs- und Unterstützungsleistungen vermittelt. Die Schulung dauert drei bis sechs Stunden. Jeder kann sich – ob privat oder beruflich – zu einer Schulung anmelden. Termine gibt es unter Telefon 0351-4166047 oder www.dpbv-online.de.

Seniorentelefon

„Offene Ohren für Senioren“ hat das Seniorentelefon 0351-4884800, welches das zweite Plakat vorstellt. Vielleicht wollen Senioren mal wieder tanzen gehen, einen Bringedienst für die schweren Einkäufe finden oder sich nach Betreutem Wohnen erkundigen. Für alles, was das Leben von Senioren erleichtert, findet der Anrufer Rat und Hilfe. Er bekommt Kontaktdaten von Einrichtungen und Angeboten in Dresden. Bei Bedarf wird direkt an die zuständigen Stellen vermittelt.
Das Seniorentelefon ist zu den Sprechzeiten, dienstags und donnerstags von 8 bis 10 und von 14 bis 16 Uhr, besetzt. Außerhalb der Sprechzeiten nimmt ein Anrufbeantworter die Anfragen entgegen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen zeitnah zurück.
Die Anrufer erhalten Informationen und Angebotsübersichten per E-Mail oder auf Wunsch per Post. Oft wird auch an die Seniorenberatungsstellen in Dresden vermittelt. Hier werden dann in einem persönlichen Gespräch individuelle Hilfsangebote gefunden. Weitere Informationen gibt es unter www.dresden.de/senioren.

Dresdner PlusZeit

An jedem letzten Donnerstag im Monat erscheint die Dresdner PlusZeit, der zwölfseitige Veranstaltungskalender für das reife Semester. Die Beilage des Dresdner Amtsblattes stellt auf der Titelseite stets ein Freizeit- oder Beratungsangebot für Senioren vor. Danach folgen Tipps für kulturelle, sportliche und gesellige Unternehmungen, aber auch Beratungsangebote. Die dort abgedruckten und noch weitere Veranstaltungstipps für die Stadt Dresden finden sich auch in der Datenbank im Internet wieder, die für jeden leicht zu nutzen ist. Die Adresse lautet www.dresden.de/pluszeit.

Die Lebenserwartung der Dresdnerinnen und Dresdner steigt. Der Anteil der über 65-Jährigen liegt mittlerweile bei 27 Prozent, das sind 148.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Landeshauptstadt Dresden engagiert sich für sie, indem sie unter anderem zwölf Seniorenbegegnungs- und -beratungszentren fördert. Hier können sich Senioren treffen und sie erfahren Rat und Unterstützung in ihrer individuellen Lebenssituation.

Auch die Ortsämter sind seit Jahren Ansprechpartner für die Anliegen betagter Menschen vor Ort. Dabei geht es nicht nur um Mittagessenversorgung, einen Pflegeheimplatz oder Hilfe beim Formulare ausfüllen. Zunehmend suchen Senioren auch Möglichkeiten, wo sie anderen begegnen oder sich selbst engagieren können, sei es im Sportverein, als Nachbarschaftshelfer oder als Kursleiter in einem Verein.
Dresden hat für die zahlreichen Bedürfnisse älterer Menschen ein flächendeckendes Informations- und Beratungsnetz geschaffen. Neben dem Seniorentelefon und den Demenzschulungen gibt es den Pflegestammtisch. Er informiert und berät drei Mal im Jahr zum Thema Pflege. Und last but not least sprechen Akteure vor Ort mit den Dresdnerinnen und Dresdnern darüber, wie Seniorenarbeit und Altenhilfe regional noch besser organisiert werden kann.

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