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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2018/02/pm_035.php 16.02.2018 11:29:56 Uhr 22.05.2018 21:06:38 Uhr
12.02.2018

Dresden präsentiert sich auf WHO-Mitgliederkonferenz in Kopenhagen

Gestaltung: Michael Tischendorf

Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann bei zweitägiger Konferenz dabei

Gesundheitsbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann reist heute zu einer zweitägigen Konferenz der Weltgesundheitskonferenz WHO nach Kopenhagen/Dänemark. Dort trifft sie sich mit Entscheidungsträgern aus 67 Städten, um die politische Vision und Strategie für das europäische Gesunde-Städte-Netzwerk zu diskutieren und zu verabschieden. Dresden wird in Kopenhagen mit der neuen Broschüre „Dresden – eine engagierte gesunde Stadt“ auf gelungene Projekte in Sachsens Landeshauptstadt aufmerksam machen.

„Als Großstadt mit einem traditionell reichen Erfahrungsschatz auf den Gebieten der Medizin, der Pflege und der Gesundheitsförderung bringt Dresden seine Expertise in das Netzwerk der Gesunden Städte ein. Das ermöglicht es uns, eine gesundheitsförderliche internationale Politik mitzugestalten. Und wir positionieren unsere Stadt als attraktives Zentrum für Gesundheit im Herzen Europas“, erklärt Dr. Kaufmann das Engagement auf internationalem Parkett. „Im Ringen um internationale Fach- und Spitzenkräfte dürfte dieses Standortmarketing in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen“, schätzt die Bürgermeisterin ein.

Einen wichtigen Tagesordnungspunkt des Gipfeltreffens bildet die Erklärung von Kopenhagen. Sie soll morgen, am 13. Februar, verabschiedet werden und Wege aufzeigen, wie globale Rahmenkonzepte auf lokaler Ebene umgesetzt werden können. Solche Konzepte sind die „Agenda 2030“ der Vereinten Nationen mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die „Neue Urbane Agenda“ für Stadtentwicklung, das WHO-Konzept „Gesundheit 2020“ und der „Konsens von Schanghai über Gesunde Städte“. Diese Konzepte setzen sich mit den aktuell drängenden Herausforderungen auseinander: Umweltschutz, Migration und demografischer Wandel. Die Konferenzteilnehmer befassen sich unter anderem mit erfolgreichen bürgernahen Ansätzen für den Abbau von Ungleichheiten und mehr Gesundheit und Wohlbefinden für alle Menschen in den Mitgliedsstädten.

Das 1988 gegründete Gesunde-Städte-Netzwerk der Europäischen Region der WHO ist eine politische, fach- und ressortübergreifende Vereinigung, die eine direkte Zusammenarbeit mit Städten in allen Teilen der Europäischen Region beinhaltet. Sie hat sich zu einem führenden politischen und strategischen Instrument zur Förderung übergreifender Lösungsansätze entwickelt. Heute vereint sie rund 100 europäische Städte und 30 nationale Verbände. Sachsens Landeshauptstadt gehört dem Netzwerk seit 1991 an.

Weitere Informationen

Die Broschüre „Dresden – eine engagierte gesunde Stadt“ und weitere Informationen über die Dresdner WHO-Aktivitäten erhalten Sie im Internet unter www.dresden.de/who

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