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https://www.dresden.de/de/rathaus/aktuelles/pressemitteilungen/2017/11/pm_044.php 16.11.2017 08:38:02 Uhr 22.11.2017 02:58:36 Uhr
10.11.2017

Nichts fällt unter den Tisch: Erste Bürgerwerkstatt zum „Königsufer – Neustädter Markt“

Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain lud gestern, 9. November, in die Dreikönigskirche zur ersten Bürgerwerkstatt zum Königsufer-Neustädter Markt ein. Der Auftakt für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb stieß auf großes Interesse.Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain lud gestern, 9. November, in die Dreikönigskirche zur ersten Bürgerwerkstatt zum Königsufer-Neustädter Markt ein. Der Auftakt für einen städtebaulichen und freiraumplanerischen Ideenwettbewerb stieß auf großes Interesse.

 „Mehr als 120 Dresdnerinnen und Dresdner nahmen unsere Einladung zum Gespräch an“, freut sich Schmidt-Lamontain. „Beeindruckt hat mich, dass Anwohner, interessierte Bürger, Vereine, Planer und Verwaltung miteinander ins Gespräch gekommen sind. Sie haben ihre Vorstellungen zur künftigen Gestaltung von Königsufer und Neustädter Markt ausgetauscht. Oftmals lagen Erwartungen nah beieinander“, fasst Schmidt-Lamontain zusammen.

Verteilt an 16 Tischen, die Gastgeber aus dem Stadtplanungsamt betreuten, wurde in drei Runden zu den Fragen diskutiert:

  • Was macht das Königsufer und den Neustädter Markt für Sie besonders?
  • Wie soll der Ort in Zukunft genutzt werden?
  • Woraus sollten die Planungsteams unbedingt achten?

Auf Papiertischdecken notierten die Teilnehmer, was sie den Planern mit auf den Weg geben wollen. Die Anwohner schätzen den großzügigen Raum des Neustädter Marktes, der dem Blick auf die Elbe freien Lauf lässt.  Einig war man sich weitgehend zur Nutzung: Es soll wieder ein Markt werden, der attraktiv für  Anwohner wie Touristen ist. Angeregt wurde über das Königsufer diskutiert. Es soll durchlässig zur Elbe hin bleiben. Viele wünschen sich ein repräsentatives Gebäude mit einer kulturellen Nutzung am Königsufer. Die trennende Wirkung der Großen Meißner Straße war ein großes Thema.  Viele drangen darauf, die Querungsmöglichkeiten zu verbessern, Fußgängern und Radfahrern Vorrang zu geben. Deutlich zu hören war: Man wohnt gern am Neustädter Markt und schätzt die Mischung der Bevölkerung dort. Man wünscht sich auch nach der Sanierung der Wohnblöcke sozial verträgliche Mieten und Treffpunkte wie die Brunnen, die hoch im Kurs stehen. 

Am Ende der Veranstaltung bleiben bunte beschriebene Tischdecken zurück, die nun dokumentiert werden und in Aufgabenstellung für den Wettbewerb einfließen. Die Dokumentation der Beiträge wird auf www.dresden.de/koenigsufer noch in diesem Jahr veröffentlicht.

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